aRCHIV 2026


Sa.16.05.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4

16.05.26 Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche ist es die inhaftierte Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi aus dem Iran.

Die prominente iranische Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi (undatiertes Foto)

  • Lassen Sie Narges Mohammadi bitte sofort und bedingungslos frei, da sie eine gewaltlose politische Gefangene ist und sich nur wegen ihrer friedlichen Menschenrechtsarbeit in Haft befindet. Heben sie alle ihre unrechten Schuldsprüche auf.
  • Bis zu ihrer Freilassung muss die Menschenrechtlerin Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung erhalten, falls nötig außerhalb des Gefängnisses, und vor Folter und anderen Misshandlungen geschützt werden.
  • Leiten Sie bitte umgehend eine unabhängige, zielführende und unparteiische Untersuchung ihrer Folter- und Misshandlungsvorwürfe ein und stellen Sie die Verantwortlichen in fairen Verfahren vor Gericht.

Narges Mohammadi wird seit über 25 Jahren wegen ihrer Menschenrechtsarbeit von den Behörden der Islamischen Republik Iran ins Visier genommen und wurde schon zu zahlreichen ungerechtfertigten Gefängnisstrafen verurteilt. Ihre jüngsten Fälle von gerichtlichen Schikanen gehen auf eine Verurteilung im Mai 2021 und eine Verurteilung zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis zurück, die sich auf ihre friedliche Teilnahme an einem Sitzstreik mit anderen Gefangenen in der Frauenabteilung des Evin-Gefängnisses während einer früheren Inhaftierung im Dezember 2019 bezieht. Die Frauen protestierten gegen die rechtswidrige Tötung von Demonstrant*innen und Passant*innen während der landesweiten Proteste im November 2019. Am 16. November 2021 wurde Narges Mohammadi festgenommen, um ihre Haftstrafe anzutreten. In der Folge wurde sie in sieben weiteren Fällen verurteilt, die alle im Zusammenhang mit ihrem friedlichen Aktivismus stehen. Dazu gehören eine Verurteilung durch das Revolutionsgericht wegen Anschuldigungen im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit sowie Gefängnisstrafen und andere Sanktionen, einschließlich Auspeitschungen, und ein Strafverfahren, in dem sie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Am 8. Februar 2026 teilte Narges Mohammadi einem ihrer Rechtsbeistände mit, dass die Abteilung 1 des Revolutionsgerichts in Mashhad sie wegen Straftaten im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit zu sieben Jahren und sechs Monaten Gefängnis und anderen Sanktionen verurteilt habe.

Am 6. Oktober 2023 wurde Narges Mohammadi  für ihren "Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran und für die Förderung der Menschenrechte und Freiheit aller" mit dem Friedensnobelpreis 2023 ausgezeichnet. 

 


So.17..05.2026  AMNESTY INFOSTAND

Veranstaltung "Ladenburg vereint" von 11.00 Uhr bis 15:00 Uhr

           Carl-Benz-Gymnasium, Ladenburg

Zum 3. Mal findet am Sonntag, den 17. Mai von 11.00 – 15.00 Uhr „Ladenburg vereint“ im Carl Benz Gymnasium, Realschulstr. 4 statt. 

Vereine, Initiativen und die Stadt Ladenburg stellen sich vor und laden zum Mitmachen ein. 

Besuchen Sie uns an unserem Info-Stand im Foyer der Schule. Lernen Sie uns und unsere Aktivitäten kennen. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen/euch. 

 

Unter dem Motto „Ladenburg vereint“ laden rund 30 Vereine, Initiativen und die Stadt Ladenburg die  Bürgerinnen und Bürger dazu ein, die Vielfalt des Ladenburger Vereinslebens kennenzulernen. Veranstaltungsorte sind der Innen- und Außenbereich des Carl-Benz-Gymnasiums (Realschulstraße 4) und bei schlechter Witterung die Lobdengauhalle (Realschulstraße 2).

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm. Vereine und Institutionen aus den Bereichen Sport, Musik, Kultur, Soziales, Umwelt und Klima bis zu Hilfs- und Rettungsorganisationen stellen sich vor, präsentieren ihr Können und laden zum aktiven Ausprobieren ein.

Für Kinder gibt es eine besondere Mitmachaktion: An 20 Stationen können Stempel gesammelt werden. Wer fleißig teilnimmt, darf sich bei der Schatztruhe am Stand des Heimatbundes an der Alten Kochschule (Lustgartenstraße 4a) über eine kleine Überraschung freuen.

Bereits zum dritten Mal bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, die beeindruckende Bandbreite des bürgerschaftlichen Engagements in Ladenburg hautnah zu erleben. An den Ständen können Besucherinnen und Besucher mit Vereinsvertreterinnen und -vertretern ins Gespräch kommen und sich aus erster Hand informieren.


Sa.02.05.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4

Zu diesem Termin präsentieren wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind es alle willkürlich Inhaftierten in Venezuela.

In Venezuela werden weiterhin mindestens 485 Personen aus politischen Gründen willkürlich in Haft gehalten. Zwar führte ein im Februar 2026 verabschiedetes Amnestiegesetz zur Freilassung zahlreicher Gefangener, doch viele Inhaftierte wurden entweder nicht berücksichtigt oder werden seither doch wieder verfolgt. Die Regierung geht seit Langem mit willkürlicher Inhaftierung gegen politisch Andersdenkende vor, um jede Form von Kritik zu unterdrücken. Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez muss dafür sorgen, dass alle willkürlich Inhaftierten freigelassen und die Anklagen gegen sie fallengelassen werden.

 

Wenn Sie mehr über die Lage der Menschenrechte in Venezuela erfahren wollen, dann schauen Sie in den brandneuen AMNESTY REPORT 2025/26. Sie finden den ausführlichen Bericht über Venezuela unter

https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-report/venezuela-2025


Sa.21..03.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4

Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind es die Textilarbeiter*innen in Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka.

Textilarbeiterinnen in einer Fabrik in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka (Archivaufnahme)


Sa.04..03.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4

Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind es die Journalistin Frenchie Mae Campio und die Gemeindearbeiterin Marielle Domequil aus den Phillipinen.

Die philippinische Aktivistin Marielle Domequil (undatiertes Foto) © Photo courtesy of Altermidya

Am 22. Januar wurden die Journalistin Frenchie Mae Cumpio und die Gemeindearbeiterin Marielle Domequil wegen angeblicher Terrorismusfinanzierung zu Haftstrafen von 12 bzw. 18 Jahren verurteilt. Sie sind bereits seit dem 7. Februar 2020 inhaftiert. Zuvor hatte die Regierung ihre Büros in Tacloban durchsucht. Die beiden Frauen haben Berufung gegen ihre Verurteilung eingelegt. Ihr Antrag auf Freilassung gegen Kaution wurde am 16. Februar abgelehnt. Frenchie Mae Cumpio und Marielle Domequil gehören zusammen mit drei weiteren Personen zu den "Tacloban 5", die bei Razzien festgenommen wurden. Der Menschenrechtsverteidiger Alexander Philip "Chakoy" Abinguna ist ebenfalls seit 2020 inhaftiert. Sein Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Marissa Cabaljao und Mira Legion wurden im Jahr 2020 gegen Kaution freigelassen. Amnesty International fordert die philippinischen Behörden auf, Alexander Philip "Chakoy" Abinguna, Frenchie Mae Cumpio und Marielle Domequil unverzüglich und bedingungslos freizulassen und die Verfolgung der "Tacloban 5" sofort zu beenden.


Sa.21.02.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4


Sa.21.02.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4

Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche ist es die Menschenrechtsverteidigerin Nasta Loika aus Belarus.

Die belarusische Menschenrechtsverteidigerin Nasta Loika (Archivaufnahme)

 Die belarusische Menschenrechtsverteidigerin und Pädagogin Nasta (Anastasia) Loika wird seit Jahren von den Behörden verfolgt, um sie für ihre Menschenrechtsarbeit zu bestrafen. Ihr "Verbrechen": Sie setzte sich für den Schutz ausländischer Staatsangehöriger sowie Staatenloser in Belarus ein, organisierte Menschenrechtsbildung und dokumentierte, wie repressive Gesetze zur "Extremismusbekämpfung" genutzt werden. 

Nasta Loika wurde am 28. Oktober 2022 in Minsk willkürlich festgenommen und am 31. Oktober 2022 unter dem falschen Vorwurf des "minderschweren Rowdytums" für 15 Tage inhaftiert. Nach Verbüßung ihrer Strafe kam sie jedoch nicht frei, sondern erhielt vier weitere 15-tägige Haftstrafen wegen desselben vermeintlichen Vergehens. Am 24. Dezember 2022 wurden dann neue willkürliche Anklagen gegen sie erhoben, und am 20. Juni 2023 erfolgte das Urteil: sieben Jahr Haft in einer Strafkolonie. Grundlage war eine haltlose Anklage wegen "Aufwiegelung zu ethnischer, nationaler, religiöser oder anderer gesellschaftlicher Feindschaft oder Zwietracht".

                 


Engagieren statt Resignieren

Sa.21.02.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4

Mit dieser Maxime starten wir von Amnesty ins Jahr 2026, angesichts der vielen Krisen weltweit. Selbstwirksam sein, sich aktiv für das einzusetzen, was einem wichtig ist, anstatt sich machtlos zu fühlen und aufzugeben, das ist die Devise. Durch freiwillige Arbeit und soziales Engagement die Lebensfreude steigern, sich neue Fähigkeiten aneignen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Es geht darum, durch gemeinsames Handeln Veränderungen zu bewirken und Ohnmachtsgefühlen entgegenzuwirken. Das alles umschreibt die Mitarbeit bei Amnesty und der Einsatz für die Menschenrechte

Der Schutz der Menschenrechte erfordert beharrlichen Einsatz und einen langen Atem. Bei Amnesty wird ein großer Teil dieses Engagements von den Mitgliedern getragen. Der Erfolg unserer Arbeit sowie die Freude und der Dank derer, denen wir gemeinsam helfen konnten, lassen alle Anstrengungen und Rückschläge schnell vergessen.

Wie sieht freiwilliges Engagement bei Amnesty aus?

Durch deine aktive Mitarbeit kannst du dabei helfen:

  • Menschen aus der Haft zu befreien, indem du dich in vielen Ländern der Welt für bedrohte und verfolgte Aktivistinnen und Aktivisten einsetzt
  • Folter zu beenden, indem du mit Briefaktionen drohende oder tatsächliche Folterungen anprangerst und andere zum Mitmachen motivierst
  • Politischen Flüchtlingen Schutz zu gewähren, indem du in einer unserer Asylgruppen mitmachst oder dich von Amnesty zum Asylberater schulen lässt
  • Menschenrechtsverteidiger zu schützen, indem du öffentliche Aufmerksamkeit für gut dokumentierte Einzelfälle herstellst
  • Presse und Öffentlichkeit mobilisieren, indem du in deiner Stadt Veranstaltungen und Aktionen zu weltweiten Kampagnen von Amnesty International organisierst
  • und vieles mehr

 Bring dich mit deiner Leidenschaft, Kreativität oder Expertise auf die für dich geeignete Weise ein: Schreibe Briefe oder E-Mails, in denen du drohende oder tatsächliche Folterungen anprangerst, setze dich online oder auf der Straße für bedrohte und verfolgte Aktivist*innen ein, veranstalte Aktionen zu weltweiten Kampagnen von Amnesty International und zeige so der Öffentlichkeit, wo Menschenrechte verletzt werden, mach auf die Situation bedrohter Menschenrechtsverteidiger*innen aufmerksam – Werde Teil der Bewegung!


Sa.07.02.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4

Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind es vielen willkürlich Inhaftierten in Venezuela wie zum Beispiel Emiriendris Benitez

 (undatiertes Foto).© privat

 

Anfang Januar hatte der Präsident der Nationalversammlung angekündigt, dass eine "beträchtliche Anzahl" der inhaftierten Personen freigelassen werde. In Wirklichkeit kam nur eine kleine Anzahl frei, und laut der venezolanischen NGO Foro Penal werden mit Stand vom 22. Januar 2026 nach wie vor etwa 780 Personen willkürlich und aus politischen Gründen in venezolanischen Gefängnissen festgehalten. 


Do. 29.01. 2025 Veranstaltung, "Die Bibliothek der unsichtbaren Bücher"  19:00 Uhr

eine literarisch-musikalische Reise mit Ulrich Wellhöfer und Andreas Rathgeber
           
 Stadtbibliothek Ladenburg und Amnesty Gruppe Ladenburg-Schriesheim

            Ladenburg, Hauptstr. 8

Do. 29.01. 2026 , "Die Bibliothek der unsichtbaren Bücher"  19:00 Uhr

eine literarisch-musikalische Reise mit Ulrich Wellhöfer und Andreas Rathgeber
Stadtbibliothek Ladenburg und Amnesty Gruppe Ladenburg-Schriesheim Ladenburg, Hauptstr. 8

 

"Die Bibliothek der unsichtbaren Bücher"

verschollen, verkannt und ungeschrieben - Bücher, die die Welt noch braucht geschrieben im Exil, geschrieben von Autor*innen, die ihrer Zeit voraus waren Bücher , die sich erst im Nachlass fanden, Bücher verschwinden schnell wieder aus den Auslagen

Ulrich Wellhöfer hat solche Perlen aufgespürt und sich auf eine aufregende Entdeckungsreise begeben. Der  virtuose Musikinstrumentalist Andreas Rathgeber kennt  das Phänomen aus der Musik


Sa.17.01.2026  AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4

Zu diesemTermin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche ist es de ägyptische Menschenrechtsaktivistin und Übersetzerin Marwa Arafa. Sie befindet sich seit fast sechs Jahren allein aufgrund ihres Engagements, darunter für die Unterstützung der Angehörigen von                                                                    Häftlingen, in willkürlicher Haft.    

© Amnesty International                                  .

Im Dezember 2024 verwies die Staatsanwaltschaft für Staatssicherheit (SSSP) ihren Fall unter der falschen Anschuldigung, einer terroristischen Organisation beigetreten zu sein und diese finanziell unterstützt zu haben, an das Strafgericht in Kairo. Ihre Rechte auf ein faires Gerichtsverfahren wurden verletzt, darunter auch ihr Recht auf eine angemessene Verteidigung. Die Behörden im Gefängnis der Stadt Madinat al-Aschir min Ramadan (10th of Ramadan) verweigern ihr den Zugang zu ihrem Rechtsbeistand. Ihre nächste Anhörung ist für den 15. Februar 2026 anberaumt.


AMNESTY BRIEFMARATHON 2025: SCHREIB FÜR FREIHEIT MIT ERFOLG

Dem Aufruf von Amnesty International sind im Briefmarathon 2025 wieder weltweit  Millionen Menschen gefolgt, in Ladenburg-Schriesheim weit über tausend. Mit ihrer Unterschrift unter Appellbriefe haben sie sich für Menschen eingesetzt, die verfolgt, inhaftiert sind, denen langjährige Freiheitsstrafen, ja der Tod droht nur weil sie anderen Glaubens, anderer Meinung sind als die Mächtigen ihres Landes. Und welche Freude, wenn diese Briefe Erfolg haben:

Am 13. Dezember ist Maryia Kalesnikava frei gelassen worden. Sie war seit den Protesten gegen die umstrittenen Präsidentschaftswahlen 2020 in Belarus inhaftiert. Im Briefmarathon 2024  hatte die Amnesty Gruppe Ladenburg Schriesheim mehrere hundert Briefe für sie versenden können. Und auch Sonia Dahmani, für die sich der Briefmarathon 2015 eingesetzt hat, ist in Tunesien,  auch wenn unter Auflagen, aus der Haft entlassen worden.

 

Die Gruppe Ladenburg-Schriesheim dankt allen, die mit ihrer Unterschrift diese Erfolge ermöglichten; den Bürgermeistern Stefan Schmutz, Ladenburg und Christoph Oeldorf, Schriesheim, dem Begegnungszentrum Mittendrin, Schriesheim, der Evang. Kirche Ladenburg, der Stadtbibliothek Ladenburg und dem Carl-Benz Gymnasium, Ladenburg, für die Unterstützung

SCHREIB FÜR FREIHEIT AUCH 2026. 


Mo.15 .12. 2025 Gruppentreffen von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr in  Ladenburg,

Zum Ausklang des Jahres haben die Mitglieder der Amnesty Gruppe Ladenburg -Schriesheim die Arbeit der letzten Wochen reflektiert und das erfreuliche Fazit ziehen können, dass wieder eine große Beteiligung am Amnesty Briefmarathon zu verzeichnen war. Das Sortieren  und Zählen der Appellbriefe wurde in heiterer Runde beim Adventskaffee zur leichten Übung.

 


AMNESTY BRIEFMARATHON 2025: UMWELTSCHUTZ IST KEIN VERBRECHEN

 

Eine gesunde, saubere und nachhaltige Umwelt ist ein Menschenrecht

Amnesty International setzt sich weltweit unter dem Motto „Umweltschutz ist kein Verbrechen“ für den Schutz von Umweltverteidigern und indigenen Völkern ein, die aufgrund ihres Engagements für die Umwelt bedroht, schikaniert oder getötet werden.

 

Der Amnesty Briefmarathon 2025 setzt zum Thema Klima und Umwelt einen Fokus mit folgenden Fällen:

 

  1. Kambodscha: “Mother Nature Cambodia” – Im Gefängnis, weil sie die Umwelt schützen
    seit 2013 kämpfen die Aktivist*innen von "Mother Nature Cambodia" für den Schutz der Umwelt in Kambodscha. Doch die Behörden reagieren mit Repression: Im Juni 2024 sind sechs Aktivist*innen zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Fünf von ihnen sitzen unter harten Bedingungen im Gefängnis.
     
  2. Ecuador: "Guerreras por la Amazonía" – Schutz für Klimaaktivistinnen
    Die mutigen Aktivistinnen der Gruppe "Guerreras por la Amazonía" kämpfen in Ecuador gegen die Abfackelanlagen der staatlichen Ölindustrie. Diese bedrohen die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung  Trotz eines Gerichtsurteils brennen die Feuer der Anlagen weiter – und die Aktivistinnen werden eingeschüchtert und bedroht. Mach dich mit uns für den Schutz des Amazonas stark.
     
  3. Norwegen: Ellinor Guttorm Utsi – Windparks nur mit Zustimmung der Sámi
    seit Generationen zieht das indigene Volk der Sámi mit seinen Rentieren durch die arktischen Gebiete Norwegens. Doch das könnte bald nicht mehr möglich sein: Geplante Windparks gefährden die Wanderwege der Rentiere und somit auch die Existenzgrundlage, die Kultur und die Identität der Sámi.
     
  4.  Madagaskar: Damisoa – Schutz und Soforthilfe für Klimaflüchtlinge
    Ein sicheres Leben in ihrer Heimat war nicht mehr möglich – deshalb flohen Damisoa und seine Familie vor Dürre und Hunger aus dem Süden Madagaskars nach Boeny im Nordwesten des Landes. Doch dort sind sie und 160 weitere Klimageflüchtete unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht: auf unfruchtbarem Boden, ohne Zugang zu sauberem Wasser oder Gesundheitsversorgung.

 


Der Amnesty-Briefmarathon ist die größte Menschenrechtsaktion der Welt.

Jedes Jahr im November und Dezember beweisen gewöhnliche Menschen, dass sie Außergewöhnliches bewirken können. Sie schreiben Briefe und E-Mails an Regierungen und Behörden und setzen sie damit unter Druck, Unrecht zu beenden. Mit Erfolg: Zu Unrecht Inhaftierte werden freigelassen, Todesurteile aufgehoben, Folter beendet und diskriminierende Gesetze geändert.  

Für diese drei Fälle setzen wir uns schwerpunktmäßig ein:

  • Tunesien: Sonia Dahmani – Inhaftiert, weil sie ihre Meinung sagt
  • Myanmar: Sai Zaw Thaike - 20 Jahre Haft für journalistische Arbeit
  • Ecuardor: "Guerreras por la Amazonia" - Schutz für Klimaaktivistinnen

Es gibt viele Möglichkeiten, am Amnesty-Briefmarathon 2025 teilzunehmen:

 

Vor Ort und in der Region hat die Amnestygruppe Ladenburg |Schriesheim eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen geplant, bei denen Sie sich mit Ihrer Unterschrift bei den Appellbriefen beteiligen können. 

Eröffnung des Briefmarathons in Ladenburg gemeinsam mit Bgm Stefan Schmutz

Di. 18.11.2025, 12 Uhr, Stadtbibliothek, Ladenburg, Hauptstr. 8

Eröffnung des Briefmarathons in Schriesheim gemeinsam mit Bgm Christoph Oeldorf

Do. 27.11.2025, 11 Uhr Rathaus, Schriesheim, Friedrichstr. 28-30 

 

Weitere Aktionsorte sind:

in Schriesheim im Begegnungszentrum & Café „Mittendrin“, im Rathaus dauerhaft

in Ladenburg im Domhof 30.11., im Glashaus,13.12. in der Ev.. Stadtkirche 23.11.

in Leutershausen im Olympiakino,10.12.

in Weinheim in der Ev. Peterskirche, 14.12.

 

Der Briefmarathon bietet die Möglichkeit für jeden Einzelnen aktiv zu werden. Mit ihren unterschriebenen Briefen zeigen sie ihre Empathie mit dem Schicksal von Menschen, die sie persönlich gar nicht kennen und setzen Regierungen unter Druck, Unrecht zu beenden, gewaltlose politische Gefangene freizulassen, diskriminierende Gesetze zu ändern. 

 

Ihre Briefe sind ein hoffnungsvolles Zeichen für eine gerechtere Welt!