Sa.16.05.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
16.05.26 Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche ist es die inhaftierte Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi aus dem Iran.
Die prominente iranische Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi (undatiertes Foto)
© CC
Die Behörden der Islamischen Republik Iran setzen das Leben der inhaftierten Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi aufs Spiel. So verweigern ihr die Behörden die dringend nötige fachärztliche Behandlung in einem Krankenhaus in Teheran. Dieses Verhalten kommt der Folter gleich. Narges Mohammadi erlitt am 24. März 2026 im Gefängnis von Zanjan einen Herzinfarkt. Schon seit ihrer ungerechtfertigten Inhaftierung im Dezember 2025 leidet sie unter Brustschmerzen, Blutdruckschwankungen, starken Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Doppeltsehen.
Amnesty fordert:
Narges Mohammadi wird seit über 25 Jahren wegen ihrer Menschenrechtsarbeit von den Behörden der Islamischen Republik Iran ins Visier genommen und wurde schon zu zahlreichen ungerechtfertigten Gefängnisstrafen verurteilt. Ihre jüngsten Fälle von gerichtlichen Schikanen gehen auf eine Verurteilung im Mai 2021 und eine Verurteilung zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis zurück, die sich auf ihre friedliche Teilnahme an einem Sitzstreik mit anderen Gefangenen in der Frauenabteilung des Evin-Gefängnisses während einer früheren Inhaftierung im Dezember 2019 bezieht. Die Frauen protestierten gegen die rechtswidrige Tötung von Demonstrant*innen und Passant*innen während der landesweiten Proteste im November 2019. Am 16. November 2021 wurde Narges Mohammadi festgenommen, um ihre Haftstrafe anzutreten. In der Folge wurde sie in sieben weiteren Fällen verurteilt, die alle im Zusammenhang mit ihrem friedlichen Aktivismus stehen. Dazu gehören eine Verurteilung durch das Revolutionsgericht wegen Anschuldigungen im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit sowie Gefängnisstrafen und andere Sanktionen, einschließlich Auspeitschungen, und ein Strafverfahren, in dem sie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Am 8. Februar 2026 teilte Narges Mohammadi einem ihrer Rechtsbeistände mit, dass die Abteilung 1 des Revolutionsgerichts in Mashhad sie wegen Straftaten im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit zu sieben Jahren und sechs Monaten Gefängnis und anderen Sanktionen verurteilt habe.
Am 6. Oktober 2023 wurde Narges Mohammadi für ihren "Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran und für die Förderung der Menschenrechte und Freiheit aller" mit dem Friedensnobelpreis 2023 ausgezeichnet.
So.17..05.2026 AMNESTY INFOSTAND
Veranstaltung "Ladenburg vereint" von 11.00 Uhr bis 15:00 Uhr
Carl-Benz-Gymnasium, Ladenburg
Zum 3. Mal findet am Sonntag, den 17. Mai von 11.00 – 15.00 Uhr „Ladenburg vereint“ im Carl Benz Gymnasium, Realschulstr. 4 statt.
Vereine, Initiativen und die Stadt Ladenburg stellen sich vor und laden zum Mitmachen ein.
Besuchen Sie uns an unserem Info-Stand im Foyer der Schule. Lernen Sie uns und unsere Aktivitäten kennen. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen/euch.
Unter dem Motto „Ladenburg vereint“ laden rund 30 Vereine, Initiativen und die Stadt Ladenburg die Bürgerinnen und Bürger dazu ein, die Vielfalt des Ladenburger Vereinslebens kennenzulernen. Veranstaltungsorte sind der Innen- und Außenbereich des Carl-Benz-Gymnasiums (Realschulstraße 4) und bei schlechter Witterung die Lobdengauhalle (Realschulstraße 2).
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm. Vereine und Institutionen aus den Bereichen Sport, Musik, Kultur, Soziales, Umwelt und Klima bis zu Hilfs- und Rettungsorganisationen stellen sich vor, präsentieren ihr Können und laden zum aktiven Ausprobieren ein.
Für Kinder gibt es eine besondere Mitmachaktion: An 20 Stationen können Stempel gesammelt werden. Wer fleißig teilnimmt, darf sich bei der Schatztruhe am Stand des Heimatbundes an der Alten Kochschule (Lustgartenstraße 4a) über eine kleine Überraschung freuen.
Bereits zum dritten Mal bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, die beeindruckende Bandbreite des bürgerschaftlichen Engagements in Ladenburg hautnah zu erleben. An den Ständen können Besucherinnen und Besucher mit Vereinsvertreterinnen und -vertretern ins Gespräch kommen und sich aus erster Hand informieren.
Sa.02.05.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
Zu diesem Termin präsentieren wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind es alle willkürlich Inhaftierten in Venezuela.
In Venezuela werden weiterhin mindestens 485 Personen aus politischen Gründen willkürlich in Haft gehalten. Zwar führte ein im Februar 2026 verabschiedetes Amnestiegesetz zur Freilassung zahlreicher Gefangener, doch viele Inhaftierte wurden entweder nicht berücksichtigt oder werden seither doch wieder verfolgt. Die Regierung geht seit Langem mit willkürlicher Inhaftierung gegen politisch Andersdenkende vor, um jede Form von Kritik zu unterdrücken. Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez muss dafür sorgen, dass alle willkürlich Inhaftierten freigelassen und die Anklagen gegen sie fallengelassen werden.
Wenn Sie mehr über die Lage der Menschenrechte in Venezuela erfahren wollen, dann schauen Sie in den brandneuen AMNESTY REPORT 2025/26. Sie finden den ausführlichen Bericht über Venezuela unter
https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-report/venezuela-2025
Sa.21..03.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind es die Textilarbeiter*innen in Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka.
Textilarbeiterinnen in einer Fabrik in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka (Archivaufnahme)
© Getty Images
Seit Jahren profitieren Modeunternehmen und Regierungen von den schlechten Arbeitsbedingungen derjenigen Menschen, die unsere Kleidung herstellen. Die meisten von ihnen sind Frauen
Textilarbeiter*innen in Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka kämpfen täglich ums Überleben. Sie müssen dabei sexuelle Belästigung, unbezahlte Überstunden, niedrige Löhne, überhöhte Produktionsziele, schlechten oder gar keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung und andere ausbeuterische Bedingungen erleiden, um ihre Familien zu ernähren
Sie hätten mehr Chancen, gegen diese Ungerechtigkeiten vorzugehen, wenn sie Gewerkschaften angehörten. Doch genau dieses Recht wird ihnen weitgehend verweigert.
Sa.04..03.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind es die Journalistin Frenchie Mae Campio und die Gemeindearbeiterin Marielle Domequil aus den Phillipinen.
Die philippinische Aktivistin Marielle Domequil (undatiertes Foto) © Photo courtesy of Altermidya
Am 22. Januar wurden die Journalistin Frenchie Mae Cumpio und die Gemeindearbeiterin Marielle Domequil wegen angeblicher Terrorismusfinanzierung zu Haftstrafen von 12 bzw. 18 Jahren verurteilt. Sie sind bereits seit dem 7. Februar 2020 inhaftiert. Zuvor hatte die Regierung ihre Büros in Tacloban durchsucht. Die beiden Frauen haben Berufung gegen ihre Verurteilung eingelegt. Ihr Antrag auf Freilassung gegen Kaution wurde am 16. Februar abgelehnt. Frenchie Mae Cumpio und Marielle Domequil gehören zusammen mit drei weiteren Personen zu den "Tacloban 5", die bei Razzien festgenommen wurden. Der Menschenrechtsverteidiger Alexander Philip "Chakoy" Abinguna ist ebenfalls seit 2020 inhaftiert. Sein Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Marissa Cabaljao und Mira Legion wurden im Jahr 2020 gegen Kaution freigelassen. Amnesty International fordert die philippinischen Behörden auf, Alexander Philip "Chakoy" Abinguna, Frenchie Mae Cumpio und Marielle Domequil unverzüglich und bedingungslos freizulassen und die Verfolgung der "Tacloban 5" sofort zu beenden.
Sa.21.02.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
Sa.21.02.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche ist es die Menschenrechtsverteidigerin Nasta Loika aus Belarus.
Die belarusische Menschenrechtsverteidigerin Nasta Loika (Archivaufnahme)
© Iryna Arahouskaya
Die belarusische Menschenrechtsverteidigerin und Pädagogin Nasta (Anastasia) Loika wird seit Jahren von den Behörden verfolgt, um sie für ihre Menschenrechtsarbeit zu bestrafen. Ihr "Verbrechen": Sie setzte sich für den Schutz ausländischer Staatsangehöriger sowie Staatenloser in Belarus ein, organisierte Menschenrechtsbildung und dokumentierte, wie repressive Gesetze zur "Extremismusbekämpfung" genutzt werden.
Nasta Loika wurde am 28. Oktober 2022 in Minsk willkürlich festgenommen und am 31. Oktober 2022 unter dem falschen Vorwurf des "minderschweren Rowdytums" für 15 Tage inhaftiert. Nach Verbüßung ihrer Strafe kam sie jedoch nicht frei, sondern erhielt vier weitere 15-tägige Haftstrafen wegen desselben vermeintlichen Vergehens. Am 24. Dezember 2022 wurden dann neue willkürliche Anklagen gegen sie erhoben, und am 20. Juni 2023 erfolgte das Urteil: sieben Jahr Haft in einer Strafkolonie. Grundlage war eine haltlose Anklage wegen "Aufwiegelung zu ethnischer, nationaler, religiöser oder anderer gesellschaftlicher Feindschaft oder Zwietracht".
Sa.21.02.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
Mit dieser Maxime starten wir von Amnesty ins Jahr 2026, angesichts der vielen Krisen weltweit. Selbstwirksam sein, sich aktiv für das einzusetzen, was einem wichtig ist, anstatt sich machtlos zu fühlen und aufzugeben, das ist die Devise. Durch freiwillige Arbeit und soziales Engagement die Lebensfreude steigern, sich neue Fähigkeiten aneignen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Es geht darum, durch gemeinsames Handeln Veränderungen zu bewirken und Ohnmachtsgefühlen entgegenzuwirken. Das alles umschreibt die Mitarbeit bei Amnesty und der Einsatz für die Menschenrechte
Der Schutz der Menschenrechte erfordert beharrlichen Einsatz und einen langen Atem. Bei Amnesty wird ein großer Teil dieses Engagements von den Mitgliedern getragen. Der Erfolg unserer Arbeit sowie die Freude und der Dank derer, denen wir gemeinsam helfen konnten, lassen alle Anstrengungen und Rückschläge schnell vergessen.
Wie sieht freiwilliges Engagement bei Amnesty aus?
Durch deine aktive Mitarbeit kannst du dabei helfen:
Bring dich mit deiner Leidenschaft, Kreativität oder Expertise auf die für dich geeignete Weise ein: Schreibe Briefe oder E-Mails, in denen du drohende oder tatsächliche Folterungen anprangerst, setze dich online oder auf der Straße für bedrohte und verfolgte Aktivist*innen ein, veranstalte Aktionen zu weltweiten Kampagnen von Amnesty International und zeige so der Öffentlichkeit, wo Menschenrechte verletzt werden, mach auf die Situation bedrohter Menschenrechtsverteidiger*innen aufmerksam – Werde Teil der Bewegung!
Wenn du mehr erfahren willst und du dich für die Arbeit in unserer Amnesty-Gruppe interessierst, dann komm am Samstag, dem 07. Februar 2026, 10.30 bis 12.30 Uhr zu unserem nächsten Treffen im Begegnungszentrum & Café „mittendrin“, Kirchstraße 4 in Schriesheim.
Sa.07.02.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
Zu diesem Termin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind es vielen willkürlich Inhaftierten in Venezuela wie zum Beispiel Emiriendris Benitez
(undatiertes Foto).© privat
Anfang Januar hatte der Präsident der Nationalversammlung angekündigt, dass eine "beträchtliche Anzahl" der inhaftierten Personen freigelassen werde. In Wirklichkeit kam nur eine kleine Anzahl frei, und laut der venezolanischen NGO Foro Penal werden mit Stand vom 22. Januar 2026 nach wie vor etwa 780 Personen willkürlich und aus politischen Gründen in venezolanischen Gefängnissen festgehalten.
Do. 29.01. 2025 Veranstaltung, "Die Bibliothek der unsichtbaren Bücher" 19:00 Uhr
eine literarisch-musikalische Reise mit Ulrich Wellhöfer und Andreas Rathgeber
Stadtbibliothek Ladenburg und Amnesty Gruppe Ladenburg-Schriesheim
Ladenburg, Hauptstr. 8
Do. 29.01. 2026 , "Die Bibliothek der unsichtbaren Bücher" 19:00 Uhr
eine literarisch-musikalische Reise mit Ulrich Wellhöfer und Andreas Rathgeber
Stadtbibliothek Ladenburg und Amnesty Gruppe
Ladenburg-Schriesheim Ladenburg, Hauptstr. 8
"Die Bibliothek der unsichtbaren Bücher"
verschollen, verkannt und ungeschrieben - Bücher, die die Welt noch braucht geschrieben im Exil, geschrieben von Autor*innen, die ihrer Zeit voraus waren Bücher , die sich erst im Nachlass fanden, Bücher verschwinden schnell wieder aus den Auslagen
Ulrich Wellhöfer hat solche Perlen aufgespürt und sich auf eine aufregende Entdeckungsreise begeben. Der virtuose Musikinstrumentalist Andreas Rathgeber kennt das Phänomen aus der Musik
Sa.17.01.2026 AMNESTY IM GESPRÄCH von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Begegnungszentrum & Cafe "mittendrin", Schriesheim, Kirchstr. 4
Zu diesemTermin präsentierten wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche ist es de ägyptische Menschenrechtsaktivistin und Übersetzerin Marwa Arafa. Sie befindet sich seit fast sechs Jahren allein aufgrund ihres Engagements, darunter für die Unterstützung der Angehörigen von Häftlingen, in willkürlicher Haft.
© Amnesty International .
Im Dezember 2024 verwies die Staatsanwaltschaft für Staatssicherheit (SSSP) ihren Fall unter der falschen Anschuldigung, einer terroristischen Organisation beigetreten zu sein und diese finanziell unterstützt zu haben, an das Strafgericht in Kairo. Ihre Rechte auf ein faires Gerichtsverfahren wurden verletzt, darunter auch ihr Recht auf eine angemessene Verteidigung. Die Behörden im Gefängnis der Stadt Madinat al-Aschir min Ramadan (10th of Ramadan) verweigern ihr den Zugang zu ihrem Rechtsbeistand. Ihre nächste Anhörung ist für den 15. Februar 2026 anberaumt.
AMNESTY BRIEFMARATHON 2025: SCHREIB FÜR FREIHEIT MIT ERFOLG
Dem Aufruf von Amnesty International sind im Briefmarathon 2025 wieder weltweit Millionen Menschen gefolgt, in Ladenburg-Schriesheim weit über tausend. Mit ihrer Unterschrift unter Appellbriefe haben sie sich für Menschen eingesetzt, die verfolgt, inhaftiert sind, denen langjährige Freiheitsstrafen, ja der Tod droht nur weil sie anderen Glaubens, anderer Meinung sind als die Mächtigen ihres Landes. Und welche Freude, wenn diese Briefe Erfolg haben:
Am 13. Dezember ist Maryia Kalesnikava frei gelassen worden. Sie war seit den Protesten gegen die umstrittenen Präsidentschaftswahlen 2020 in Belarus inhaftiert. Im Briefmarathon 2024 hatte die Amnesty Gruppe Ladenburg Schriesheim mehrere hundert Briefe für sie versenden können. Und auch Sonia Dahmani, für die sich der Briefmarathon 2015 eingesetzt hat, ist in Tunesien, auch wenn unter Auflagen, aus der Haft entlassen worden.
Die Gruppe Ladenburg-Schriesheim dankt allen, die mit ihrer Unterschrift diese Erfolge ermöglichten; den Bürgermeistern Stefan Schmutz, Ladenburg und Christoph Oeldorf, Schriesheim, dem Begegnungszentrum Mittendrin, Schriesheim, der Evang. Kirche Ladenburg, der Stadtbibliothek Ladenburg und dem Carl-Benz Gymnasium, Ladenburg, für die Unterstützung
SCHREIB FÜR FREIHEIT AUCH 2026.
Mo.15 .12. 2025 Gruppentreffen von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr in Ladenburg,
Zum Ausklang des Jahres haben die Mitglieder der Amnesty Gruppe Ladenburg -Schriesheim die Arbeit der letzten Wochen reflektiert und das erfreuliche Fazit ziehen können, dass wieder eine große Beteiligung am Amnesty Briefmarathon zu verzeichnen war. Das Sortieren und Zählen der Appellbriefe wurde in heiterer Runde beim Adventskaffee zur leichten Übung.
AMNESTY BRIEFMARATHON 2025: UMWELTSCHUTZ IST KEIN VERBRECHEN
Eine gesunde, saubere und nachhaltige Umwelt ist ein Menschenrecht
Amnesty International setzt sich weltweit unter dem Motto „Umweltschutz ist kein Verbrechen“ für den Schutz von Umweltverteidigern und indigenen Völkern ein, die aufgrund ihres Engagements für die Umwelt bedroht, schikaniert oder getötet werden.
Der Amnesty Briefmarathon 2025 setzt zum Thema Klima und Umwelt einen Fokus mit folgenden Fällen:
Der Briefmarathon bietet die Möglichkeit für jeden Einzelnen, aktiv zu werden. Mit ihren unterschriebenen Briefen zeigen sie ihre Empathie mit dem Schicksal von Menschen und setzen Regierungen unter Druck, Unrecht zu beenden, gewaltlose Umweltaktivisten freizulassen.
Zur Unterschriftenaktion laden wir ein:
am Samstag, den 6.Dezember 2025, 10:30 bis 12:30 Uhr
im Begegnungszentrum & Cafe „mittendrin“, Kirchstraße 4 in
Schriesheim
Wir freuen uns auf ihren Besuch!
Der Amnesty-Briefmarathon ist die größte Menschenrechtsaktion der Welt.
Jedes Jahr im November und Dezember beweisen gewöhnliche Menschen, dass sie Außergewöhnliches bewirken können. Sie schreiben Briefe und E-Mails an Regierungen und Behörden und setzen sie damit unter Druck, Unrecht zu beenden. Mit Erfolg: Zu Unrecht Inhaftierte werden freigelassen, Todesurteile aufgehoben, Folter beendet und diskriminierende Gesetze geändert.
Für diese drei Fälle setzen wir uns schwerpunktmäßig ein:
Es gibt viele Möglichkeiten, am Amnesty-Briefmarathon 2025 teilzunehmen:
Vor Ort und in der Region hat die Amnestygruppe Ladenburg |Schriesheim eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen geplant, bei denen Sie sich mit Ihrer Unterschrift bei den Appellbriefen beteiligen können.
Eröffnung des Briefmarathons in Ladenburg gemeinsam mit Bgm Stefan Schmutz
Di. 18.11.2025, 12 Uhr, Stadtbibliothek, Ladenburg, Hauptstr. 8
Eröffnung des Briefmarathons in Schriesheim gemeinsam mit Bgm Christoph Oeldorf
Do. 27.11.2025, 11 Uhr Rathaus, Schriesheim, Friedrichstr. 28-30
Weitere Aktionsorte sind:
in Schriesheim im Begegnungszentrum & Café „Mittendrin“, im Rathaus dauerhaft
in Ladenburg im Domhof 30.11., im Glashaus,13.12. in der Ev.. Stadtkirche 23.11.
in Leutershausen im Olympiakino,10.12.
in Weinheim in der Ev. Peterskirche, 14.12.
Der Briefmarathon bietet die Möglichkeit für jeden Einzelnen aktiv zu werden. Mit ihren unterschriebenen Briefen zeigen sie ihre Empathie mit dem Schicksal von Menschen, die sie persönlich gar nicht kennen und setzen Regierungen unter Druck, Unrecht zu beenden, gewaltlose politische Gefangene freizulassen, diskriminierende Gesetze zu ändern.
Ihre Briefe sind ein hoffnungsvolles Zeichen für eine gerechtere Welt!
Konto
Amnesty International Deutschland e.V.
IBAN: DE23 3702 0500 0008 0901 00
SozialBank AG
BIC: BFSWDE 33XXX
Verwendungszweck: Gruppe 1500
Gruppe 1500 Ladenburg/Schriesheim
AMNESTY INTERNATIONAL
Bärbel Luppe - Sprecherin der Gruppe
Tel.: 06203-13717
Fax.: 06203-181543