Das Menschenrecht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt
Am 28. Juli 2022 verabschiedete die 76. UN-Vollversammlung ein neues Menschenrecht.
Das universelle Menschenrecht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt.
Antonio Guterres, UN-Generalsekretär, nannte diese Resolution “historisch“ und würde den Staaten helfen, ihre Verpflichtungen für Umwelt- und Menschenrechte schneller umzusetzen. Die Resolution ist der Beweis, dass die UN Mitgliedstaaten sich in ihrem Kampf gegen die dreifache Krise dieses Planeten, den Klimawandel, den Verlust der Biodiversität und die Umweltverschmutzung, zusammenschließen und gemeinsam handeln können.
Die Resolution fordert alle Staaten auf, das Recht auf eine saubere Umwelt in ihre nationale Gesetzgebung aufzunehmen. Zudem ist es ein neues Instrument für Menschenrechts-aktivisten, die sich für den Schutz jener Menschen einsetzen, die den Folgen der Umweltzerstörung schutzlos ausgeliefert sind.
Der IGH erkennt Umwelt- und Klimaschutz als Menschenrecht an
23.07.2025 Eine „saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt“ ist ein Menschenrecht, so der IGH in seiner Stellungnahme. Der Klimawandel stelle eine „universelle und ernstzunehmende Bedrohung“ für die Weltgemeinschaft dar. Daraus ergebe sich eine völkerrechtliche Verpflichtung der Staaten, „erhebliche Umweltschäden zu verhindern“ und die Erderwärmung einzudämmen. Die westlichen Industrieländer seien besonders gefordert.
Der IGH bekräftigte die Verbindlichkeit des 1,5-Grad-Ziels, das im Pariser Klimaabkommen von 2015 festgelegt wurde, also die Erderwärmung auf höchstens 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.
Keine geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, kann laut IGH völkerrechtswidriges Handeln sein. Vom Klimawandel geschädigte Länder könnten Anspruch auf Entschädigung haben. Was ihnen zustehe, müsse von Fall zu Fall entschieden werden.
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06.05.2026 FORSCHER WARNEN:
DER AMAZONAS KÖNNTE ZUR SAVANNE WERDEN
Die Kombination aus Erderwärmung, Dürren und Abholzung könnte den südamerikanischen Regenwald über eine kritische Schwelle stoßen. Danach wäre er womöglich nicht mehr wiederzuerkennen.
In einer Studie im Fachmagazin Nature warnen Forscher vor den irreversiblen Folgen.
Der Amazonas könnte einen Kipppunkt erreichen, wenn die Erderwärmung 1,5 bis 1,9 Grad überschreitet und die Abholzung anhält.
Derzeit sind 17 Prozent des Regenwalds geschädigt, ab 22 bis 28 Prozent Entwaldung könnte der Amazonas zu einer trockenen Savanne werden.
Brasilien plant, zwölf Millionen Hektar wiederaufzuforsten. Die südamerikanischen Regierungen wollen, die Entwaldung bis 2030 stoppen.
###NEWS 09.12.25 UN Report: Global Environment Outlook 7
Kernaussage:
"Trotz weltweiter Bemühungen und Aufrufe zum Handeln hat unser Planet bereits Neuland betreten und steht vor globalen Umweltkrisen wie Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Bodendegradation und Wüstenbildung sowie Umweltverschmutzung und Abfall. Diese miteinander verknüpften Krisen, die das menschliche Wohlergehen untergraben und vor allem durch nicht nachhaltige Produktions- und Konsumsysteme verursacht werden, verstärken und verschärfen sich gegenseitig und müssen gemeinsam angegangen werden".
Full Report: https://www.unep.org/resources/global-environment-outlook-7
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