Fr. 10 Dezember 2021 zum Tag der Menschenrechte Olympia Kino, Leutershausen 20:15 Uhr

der Film Dear Future Children 

Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ziemlich ähnliches Schicksal: Tränengas und Gummigeschosse, Wasserwerfer und tödliche Dürre, Regierungen, die nicht zuhören wollen und eine junge Generation, die zu Recht wütend ist. Doch sie haben nicht vor aufzugeben: weder Hilda, die in Uganda für die Zukunft unserer Umwelt kämpft, noch Rayen oder Pepper, die in Santiago de Chile und Hongkong für mehr soziale Gerechtigkeit und Demokratie auf die Straßen gehen. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Amnestygruppe Ladenburg/ Schriesheim auf den Briefmarathon 2021 hinweisen und die Appellbriefe zu China, Belarus und Guatemala zum Unterschreiben auslegen.

Für den Kinobesuch gilt 2 G Plus, für Geboosterte entfällt die Testpflicht.



22.11.21 Unsere ausgewählten Fälle Briefmarathon 2021

 

CHINA: Die ehemalige Anwältin Zhang Zhan ist eine Bürgerjournalistin und äußert sich zu politischen und menschenrechtlichen Belangen in China. Im Februar 2020 reiste sie nach Wuhan, damals das Zentrum des Covid-19-Ausbruchs in China. Sie berichtete auf Online-Plattformen wie WeChat, Twitter und YouTube über die Inhaftierung unabhängiger Reporter_innen und die Schikane der Familienangehörigen der Betroffenen. Am 28. Dezember 2020 ist Zhang Zhan in Shanghai zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Verurteilung beruht auf der Anklage, "Streit angefangen und Ärger provoziert zu haben"

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22.11.21 Unsere ausgewählten Fälle Briefmarathon 2021

 

GUATEMALA: Bernardo Caal Xol, 49 Jahre, ist Lehrer, Gewerkschafter und Verteidiger der indigenen Maya-Gemeinschaften der Q'eqchi'. Er ist seit mehr als 3 Jahren zu Unrecht inhaftiert. Die indigene Gemeinschaft der Maya Q’eqchi ist vom Bau eines Wasserkraftprojekts am ihnen heiligen Fluss Cahabón im Departement Alta Verapaz im Norden Guatemalas betroffen.

 

 

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22.11.21 Unsere ausgewählten Fälle Briefmarathon 2021

 

ERITREA: Die 22-jährige Ciham Ali Ahmed ist seit ihrem 15. Lebensjahr in Eritrea unter Bedingungen inhaftiert, die dem Verschwindenlassen gleichkommen. Am 8. Dezember 2012 wurde Ciham Ali Ahmed festgenommen, als sie gemeinsam mit ihrem Onkel versuchte, die Grenze zwischen dem Sudan und Eritrea zu übertreten. Seither wird sie ohne Kontakt zur Außenwelt in geheimer Haft gehalten. Es wurde nie Anklage gegen Ciham Ali Ahmed erhoben, und auch die Gründe für ihre Festnahme und anhaltende Inhaftierung wurden nie erläutert. Man geht davon aus, dass die Behörden sie deshalb in Haft halten, um sie für mutmaßliche Aktivitäten ihres Vaters zu bestrafen, dem man vorwirft, 2013 an einem Putschversuch in Eritrea beteiligt gewesen zu sein.

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22.11.21 Unsere ausgewählten Fälle Briefmarathon 2021

 

BELARUS: Mikita Zalatarou war 16 Jahre alt, als er am 11. August 2020 in seinem Haus in Homel verhaftet wurde. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft und wird beschuldigt, während der Massenproteste im ganzen Land, einen Molotowcocktail auf einen Polizisten geworfen zu haben. Er bestreitet dies. Bei seiner Verhaftung wurde er geschlagen und später in der Haft wurde ein Elektroschock-Stab gegen ihn eingesetzt. Er wurde zunächst ohne die Anwesenheit seiner Eltern oder seines Rechtsvertreters verhört und trotz seines Alters und der Tatsache, dass er an Epilepsie leidet, bis zu seinem Prozess im Februar in Untersuchungshaft gehalten.

 

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27.09.2021 AMNESTY beteiligt sich an der Aktion "Faires Frühstück" im "mittendrin" in Schriesheim

Im Mittelpunkt unserer Präsentation und Gespräche standen die Themen: Fair Trade - ein menschenrechtsbasierter Ansatz und die Stellungnahme von Amnesty zum neuen Lieferkettengesetz. Dabei konnten wir bei regem Besuch unseres Stands eine große Anzahl von Unterschriften zu  Petitionen und "Briefen gegen das Vergessen" erzielen.          


25.08.2021 AMNESTY fordert die Schließung der US-Haftanstalt von Guantanamo auf Kuba

 

Der Film "Der Mauretanier" im Olympia-Kino in Leutershausen erzählt die Geschichte von Mohamedou Ould Slahi, der ohne Gerichtsprozess im US-Militärgefängnis Guantanamo auf Kuba 15 Jahre inhaftiert war. Während dieser Zeit war er massiven Verhören und Foltermethoden ausgesetzt.

 

Die Amnesty-Gruppe Ladenburg-Schriesheim nahm den Film zum Anlass, um mit einer Petition "USA: Schließen Sie das Guantanamo Gefängnis! " für die Menschenrechte einzutreten. In der Haftanstalt befinden sich weiterhin 40 Häftlinge auf unbestimmte Zeit und meist ohne Anklage.

   


09.06.2021 Auszeichnung für die Amnestygruppe  Ladenburg | Schriesheim

 

Unsere Gruppe wurde für ihr Engagement beim Briefmarathon 2020 ausgezeichnet. 

 

Trotz gravierender Einschränkungen der Kontaktaufnahme in der Hochphase der Corona-Pandemie, hat die Gruppe Ladenburg | Schriesheim insgesamt 807 Appelle, davon 341 in Schulen, gesammelt und verschickt.

 

Beim Briefmarathon 2020 wurden weltweit fast 4,5 Millionen Briefe, Appelle und E-Mails verschickt. Das ist weniger als in den Vorjahren, aber trotz der Pandemiesituation ein sehr gutes Ergebnis. Neben Deutschland konnten 22 Sektionen ihr Ergebnis steigern.

 

Briefmarathon in Deutschland ist weiter gewachsen

Mit 324 711 Briefen und Emails liegt Deutschland erneut über dem Vorjahresergebnis von 303.034. Fast die Hälfte dieser beeindruckenden Zahl (knapp 160.000) konnte online erreicht werden. Und obwohl der zweite Lockdown mitten im Aktionszeitraum lag, haben auch die Schulen wieder ein ganz starkes Ergebnis erzielt (knapp 133.000).

 

Wir möchten allen danken, die sich an dieser Aktion beteiligt haben und hoffen darauf, dass der Briefmarathon 2021 im Dezember diesen Jahres wieder so eine große Resonanz erzielt.

 


28.05.2021 Kurzbeitrag im SWR Aktuell Fernsehen über unsere Arbeit

heute Abend in der Sendung SWR Aktuell um 18.00 und 19.30 Uhr wird es einen Kurzbeitrag zum 60. Jahrestag der Gründung von Amnesty geben. Der Beitrag ist gestern in privaten Räumen gedreht worden. Der Termin kam ganz kurzfristig zustande. Der SWR war auf der Suche nach „live Aktivitäten“ .

 

Wir hatten gestern unsere  Arbeitsgruppensitzung zur Vorbereitung eines eigenen Radiobeitrags zum gleichen Thema und so passten wir perfekt in das Sendeschema.

 

Kurzbeitrag SWR Fernsehen BW 28.05.2021 ansehen

 

 


14.05.2021 Aktion gegen Alltagsrassismus in Ladenburg in den Arkaden des "Alten Rathauses"

Die Aktion der Amnestygruppe Ladenburg| Schriesheim fand an verschiedenen Plätzen in Ladenburg statt. Die Resonanz war sehr positiv und viele Besucher des Marktes fanden den Weg zum Infostand. Viele informative Gespräche und die Mitnahme von Infomaterial in den Amnestytüten waren ein Indiz für das Interesse der BürgerInnen.  

 


14.05.2021 Aktion gegen Alltagsrassismus in Ladenburg am Kirchplatz

An diesem Infostand wurden die Amnestytüten mit Informationsmaterial zum Mitnehmen am Zaun aufgehängt. Alle Tüten waren nach kurzer Zeit vergriffen.


17.05.2021 Aktion gegen Alltagsrassismus in Ladenburg am Wasserturm

Am Sonntag wurde die Aktion mit einem großen Stand fortgesetzt. Viele Spaziergänger nahmen die Gelegenheit wahr, sich zum Thema Rassismus zu informieren. Die Amnestytüten mit Informationsmaterial an einer Wäscheleine aufgehängt, waren sehr begehrt. Gleichzeitig haben sich viele Interessenten an der Petition für die Freilassung für den Blogger Tran Huyn Thuc aus Vietnam beteiligt.


Amnesty International: „Nimm Rassismus persönlich“ – Rassismus geht uns alle an 

 

Am 25. Mai jährt sich der Todestag von Georg Floyd, der von einem Polizisten in den USA getötet wurde. Der Anschlag von Hanau hat gezeigt, dass auch in Deutschland  Menschen in Angst vor rassistischen Angriffen leben müssen. Die Amnesty Gruppe Ladenburg-Schriesheim beteiligt sich am Wochenende vom 14. bis 16. Mai  an der weltweiten Kampagne „Wir nehmen Rassismus persönlich“.  Am Alten Rathaus, im evangelischen Kirchgarten und am Wasserturm  hängen Aktionspakete zum Mitnehmen. Sie enthalten u.a. eine Broschüre, in der Betroffene über Alltagsrassismus erzählen, sowie Argumentationshilfen und eine Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.  Amnesty will bewusst machen,  dass wir alle nicht frei von unabsichtlichen, unbewussten Rassismen sind, die  unsere Lebensbereiche prägen, dass Rassismus alltäglich ist und nicht nur ein individuelles, sondern ein gesellschaftliches und strukturelles Phänomen.  Mit der Aufklärung über Alltagsrassismus ermuntert  Amnesty Menschen, ihr Denken, Sprechen und Handeln sowie eigene Privilegien kritisch zu hinterfragen. Ergänzt wird die Aktion durch Info-Stände, an den Bürger*innen sich weiter informieren können  und Fragen beantwortet werden: Freitag, 14.05. zwischen 10.00 und 17.00 Uhr am Alten Rathaus (VHS) und Sonntag, 13.00 bis 17.00 Uhr,  am Wasserturm. 


woche der meinungsfreiheit vom 3. bis 10. Mai 2021


Buchhandlung am Markt, Ladenburg

 

Utes Bücherstube, Schriesheim

 

Seitenweise Bücher am Markt, Ladenburg

 

Bücherecke am Rathaus, Heddesheim

 

Woche der Meinungsfreiheit  - Eine Gemeinschaftsaktion von Buchhandel und Amnesty International 

Das Recht eine eigene Meinung zu haben und diese auch äußern zu dürfen, ist ein Menschenrecht.  Doch überall auf der Welt werden Menschen angegriffen, verfolgt,  getötet weil  sie von ihrem Recht Gebrauch machen.

Mit der Woche der Meinungsfreiheit  vom Tag der Pressefreiheit (3.Mai) bis zum Tag der Bücherverbrennung (10.Mai)  will der Börsenverein des Deutschen Buchhandels  unter dem Motto „Meinungsfreiheit ist #mehralsmeinemeinung“ auf die Gefährdungen des Rechts auf Meinungsfreiheit aufmerksam machen. Amnesty International ist als Partnerschaftsorganisation mit dabei.

Gemeinsam mit der Amnesty-Gruppe Ladenburg-Schriesheim gestalten in Ladenburg die  Buchhandlungen am Rathaus und am Markt, in Schriesheim Utes Bücherstube und in Heddesheim die Bücherecke am Rathaus ihre Schaufenster thematisch zu diesem Thema und  bieten entsprechende Literatur dazu an. Es liegen Petitionslisten  für Zhang Zhan, Bürgerjournalistin in China, und für die Journalist innen Solafa Magdy, Hossam el-Sayed und Mohamed Salah, Ägypten, aus.  

Auch bei uns in Deutschland ist ein heftiger Streit darüber entstanden, ob die Kritik an den Corona bedingten Einschränkungen zum Schutz von Leben und Gesundheit vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung gedeckt oder als Volksverhetzung oder Verschwörungstheorie zu verbieten ist.

 

 


01.Dezember 2020. Briefmarathon 2020. Aktivitäten in Ladenburg, Schriesheim und Umgebung

Vom 26.November bis 23.Dezember2020 ruft Amnesty weltweit dazu auf, für 10 ausgewählte Menschen Briefe und E-Mails zu schreiben. In den Vorjahren hat die Amnesty-Gruppe Ladenburg | Schriesheim umfangreiche Aktivitäten durchgeführt, und konnte so zum Beispiel beim Briefmarathon 2019 beachtliche 906 Appellbriefe der Mitbürger erzielen.

Menschenrechtsverletzungen machen vor dem Corona Virus nicht Halt, daher sind unsere lokalen Aktionsmöglichkeiten aufgrund der Hygienebedingungen massiv eingeschränkt. Dennoch haben wir dafür gesorgt, dass vorgefertigte Appellbriefe unterschriftsreif an bestimmten Stellen für Sie bereit liegen.

 

 

 

In Ladenburg:

Evang. Stadtkirche am 3. und 4. Adventssonntag liegen Appellbriefe zum Mitnehmen im Kirchenraum

Carl-Benz-Gymnasium 4 Unterrichtsbesuche

In Schriesheim:

Am Samstag, den 05.Dezember 2020 Amnesty Stand von 10:30 bis 12:30 Uhr vor dem Begegnungszentrum „mittendrin“, Kirchenstraße 4

Am Mittwoch, den 09. Dezember 2020 Info-Veranstaltung um 11:00 Uhr vor dem Rathaus Schriesheim mit Bürgermeister Höfner, Appellbriefe im Foyer des Rathauses

Im Kurpfalz-Gymnasium wird Info-Material zur Verfügung gestellt

In Neuenheim:

Am 1. Adventsonntag werden in der Kirche Appellbriefe ausgelegt

In Weinheim:

Am 4. Adventsonntag werden in der Evang. Stadtkirche Appellbriefe ausgelegt

 

Wie Sie sich auf digitalem Wege am Briefmarathon beteiligen können, finden Sie unter www.amnesty-ladenburg-schriesheim.de und www.briefmarathon.de

 

 


31.Oktober 2020. Das Begegnungszentrum & Cafe`"Mittendrin" ist im November 2020 geschlossen

 

Wegen der verschärften Pandemieverordnung im November sind auch alle Veranstaltungen im "Mittendrin"  untersagt. Davon betroffen sind auch die geplanten Termine "Amnesty im Gespräch" am 7. und 21. November 2020. 

 Sollte es die aktuelle Situation zulassen, findet die nächste Veranstaltung am 5.Dezember 2020 statt.

 


26.Oktober 2020 Konzert des "Leonhard-Cohen-Project" abgesagt

 

Die Amnestygruppe Ladenburg | Schriesheim hatte für den 14.November 2020 ein Konzert mit den Musikern des Leonhard-Cohen-Projects in der katholischen Kirche Schriesheim geplant. Die renommierten Künstler haben mit ihren Songs "Love and Hate" von Leonhard Cohen begeisternde Erfolge gefeiert. Wegen der steigenden Zahlen der Coronapandemie musste das Konzert zu unserem großen Bedauern abgesagt werden. Ein positiver Aspekt bleibt: das Konzert soll im Jahr 2021 nach geholt werden.

 

 

 


 

Mittwoch, 29. Januar 2020, 19.30 Uhr

Meşale Tolu: Mein Sohn bleibt bei mir

Als politische Geisel in türkischer Haft – und warum es noch nicht zu Ende ist

Lesung und Gespräch

Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Ladenburg, Hauptstr. 8, 68526 Ladenburg.

Einlass: 19 Uhr

Gemeinsame Veranstalter: Amnesty International Gruppe Ladenburg-Schriesheim, Stadtbibliothek Ladenburg, VHS Ladenburg-Ilvesheim, Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Ladenburg

 

Eintritt: Erw.: 8 € ; Schü./Stud.: 6 € VVK ab 13. Januar 2020 in der Stadtbibliothek Ladenburg (Tel: 06203/70211)

Sie war eine prominente deutsche Geisel der türkischen Regierung: Als angebliche Terrorunterstützerin saß die Journalistin und Übersetzerin Meşale Tolu mit ihrem kleinen Sohn in Haft; danach wurde ihr die Ausreise aus der Türkei verweigert. Jetzt, wieder in Deutschland, berichtet sie über diese Zeit: über die Brutalität von Polizei und Justiz, das Alltagsleben in der politischen Gefangenschaft zwischen Hoffnung und Verzweiflung, ihren Kampf um Freiheit für ihre Familie und ihren Einsatz für die Pressefreiheit. Ein sehr persönliches Buch, das zugleich deutlich macht, wie das Regime in Ankara mit seinen Kritikern umgeht.

 

Meşale Tolu ist eine deutsche Journalistin und Übersetzerin kurdischer Herkunft. Sie wuchs in Ulm auf und studierte in Frankfurt Ethik und Spanisch. 2007 erhielt sie die deutsche Staatsbürgerschaft und legte zugleich die türkische ab. Ende April 2017 wurde sie in ihrer Istanbuler Wohnung von einer türkischen Antiterror-Einheit als "Terroristin" verhaftet. Ihr Schicksal und das anderer in der Türkei inhaftierter Journalisten hat zahlreiche Medienberichte, Unterstützerkampagnen und diplomatische Aktivitäten ausgelöst. Am 18. Dezember 2017 wurde sie unter Auflagen aus der Haft entlassen, am 20. August 2018 hob ein Gericht die Ausreisesperre gegen Tolu auf, erst zwei Monate später die gegen ihren ebenfalls inhaftierten Ehemann Suat Çorlu. Meşale Tolu lebt mit ihrer Familie in Neu-Ulm.


16. Januar 2020

Eröffnung der Fotoausstellung "70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte"

 

Die Ausstellung wird am 16.01.2020 um 11:30 Uhr im Rathaus in Schriesheim im Beisein von Bürgermeister Hansjörg Höfer eröffnet und wird drei Wochen gezeigt.

Die Ausstellung weist mit einer Vielzahl von  Fotoplakaten im A2 Format  auf einzelne, wichtige Menschenrechte hin und zeigt Ereignisse und Persönlichkeiten, die exemplarisch für die Entwicklungen der vergangenen 70 Jahre stehen.Die Amnesty Gruppe Ladenburg | Schriesheim lädt alle interessierten BürgerInnen ein, die Ausstellung zu besuchen und sich für die Menschenrechte auch im privaten Umfeld einzusetzen.

Bildtext: 1948

Alle wussten, dass dieser Tag wichtig für die Menschheit war. Am 10. Dezember 1948 gab es stehende Ovationen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris. 48 Länder stimmten mit "Ja", acht enthielten sich. Damit wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Realität.

 

 



18.September 2019

Amnesty International auf dem Altstadtfest in Ladenburg

 

Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns mit einem Info-Stand am Altstadtfest in Ladenburg. Gruppenmitglieder informierten am Samstag, den 13. September über die Arbeit von Amnesty International und sammelten Unterschriften unter Petitionen, in denen u.a. der koreanische Machthaber  Kim Jon-un aufgefordert wird, das Straflager Yodok in Nordkorea zu schließen. 


18.März 2019

Dr. Markus Weber und Dieter Scheithe begeisterten mit ihrem Programm "Die Zwei von der Klangstelle".

 

Im vollbesetzten Domhofsaal in Ladenburg präsentierten die beiden Künstler ein buntes Popourri von Liedern und Schlagern der 1920er und 1930er Jahre. Dabei entfalteten sie eine musikalische Zeitreise des sogenannten Goldenen Zeitalters mit einer lebhaften Kunstszene, aber auch dem Heraufziehen des unheilvollen Nationalsozialismus. Viele der Komponisten und Interpreten der vorgestellten Lieder wurden im dritten Reich verfolgt, mussten emigrieren oder wurden im KZ ermordet. Der anfänglichen Heiterkeit des Programms im ersten Teil folgte eine eindrückliche Nachdenklichkeit im zweiten Teil..Die Amnesty Gruppe Ladenburg | Schriesheim als Mitveranstalter und das begeisterte Publikum quittierten den gelungenen Abend mit viel Applaus.

 


10.März.2019

Chanson Abend mit Dr. Markus Weber, am Klavier  Dieter Scheithe

„Die Zwei von der Klangstelle“ . Eine Hommage an die  1920er und 30er Jahre -  Freitag,  5. April, 19.30 Uhr im Domhof in Ladenburg. 

Die Zeit zwischen zwei Weltkriegen, zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik und Diktatur. Was für eine Zeit: die Dekadenz der Charleston-Generation, der bröckelnde Wohlstand, die zunehmende Armut, die Populisten, der Fremdenhass.

Aber  auch die Zeit der schillernden Unterhaltung. Und gerade die Chansons dieser Zeit sind bis heute Zeugen dieser Epoche. Ein Abend mit Melodien und Liedern, die man immer wieder gerne hört, eingebettet in den Zeithintergrund und bestückt mit literarischen Kostbarkeiten von Ringelnatz, Tucholsky und Erich Kästner. Mit der leichten Muse gegen das Vergessen. Die Ausdünnung einer ganzen Künstlerszene in der Nazi-Diktatur als mahnende Warnung vor den Keimzellen aktueller Entwicklungen. Mit seinem  Auftritt unterstützt Dr. Markus Weber die Arbeit  der Gruppe Ladenburg Schriesheim von Amnesty International.

 

 

Karten im Vorverkauf  15,-€ (Abendkasse 17,-€) in Ladenburg bei SEITENWEISE bücher am Markt und Buchhandlung am Rathaus;  in Schriesheim in Utes Bücherstube – Reservierungen unter kontakt@amnesty-ladenburg-schriesheim.de 


12. Januar 2019

Konzertabend mit Katrin und Marcus Armani:  „ Refugee Music“  am Sonntag, den 3. Februar im Domhof in Ladenburg 

 

 

Mit dem Konzert  „Refugee Music“  erinnert das Duo Armani  - Katrin Gesang und Marcus Gitarre -  am Sonntag, den 3. Februar um 17.00 Uhr im Domhof in Ladenburg  an  verfolgte, unterdrückte oder vertriebene  Musiker, deren Kompositionen sie neu interpretieren.  Mit  der Schilderung  ihrer oftmals unbekannten Leidens- und Erfolgsgeschichte  lassen sie die Komponisten lebendig werden. Die zum Teil durchaus auch recht amüsanten Anekdoten  runden den unterhaltsamen Teil des Konzertes ab. Neben Künstlern wie Kurt Weil, Fredy Mercury, Miriam Makeba  kommen auch zeitgenössische Komponisten zu Gehör.  Mit ihrem Auftritt unterstützen Katrin und Marcus Armani die Arbeit  der Gruppe Ladenburg Schriesheim von Amnesty International.


Karten im Vorverkauf  13,-€ (Abendkasse 15,-€) in Ladenburg bei SEITENWEISE bücher am Markt und Buchhandlung am Rathaus;  in Schriesheim in Utes Bücherstube – Reservierungen unter kontakt@amnesty-ladenburg-schriesheim.de


05. Dezember 2018

70 Jahre  Allgemeine Erklärung der Menschenrechte  -

Film „Transit“  und Gespräch im Olympia-Kino Leutershausen - mit Professor Dr. Anne Peters, Max-Planck-Institut Heidelberg

 

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 70. Aus diesem Anlass zeigt  Amnesty International, Gruppe  Ladenburg-Schriesheim in Zusammenarbeit mit dem Olympia-Kino Leutershausen , Hölderlinstr. 2  am 10. Dezember um 19.30 Uhr den Film „Transit“ .

Die Handlung des Films basiert auf dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers, den sie im Exil geschrieben hat. Hierin geht es um die verzweifelte Lage von Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland, die versuchen, über Marseille ins Ausland zu fliehen.  Als Schauplatz der Verfilmung  hat Regisseur Christian Petzold jedoch das heutige Marseille gewählt. Er verknüpft Gegenwart und Vergangenheit, indem er die Emigranten aus Nazi-Deutschland Geflüchteten von heute begegnen lässt. Petzold zeigt so Flucht als universelle Erfahrung, die auch uns jederzeit wieder treffen kann.