AKTUELLES


10.März.2019

Chanson Abend mit Dr. Markus Weber, am Klavier  Dieter Scheithe

„Die Zwei von der Klangstelle“ . Eine Hommage an die  1920er und 30er Jahre -  Freitag,  5. April, 19.30 Uhr im Domhof in Ladenburg. 

Die Zeit zwischen zwei Weltkriegen, zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik und Diktatur. Was für eine Zeit: die Dekadenz der Charleston-Generation, der bröckelnde Wohlstand, die zunehmende Armut, die Populisten, der Fremdenhass.

Aber  auch die Zeit der schillernden Unterhaltung. Und gerade die Chansons dieser Zeit sind bis heute Zeugen dieser Epoche. Ein Abend mit Melodien und Liedern, die man immer wieder gerne hört, eingebettet in den Zeithintergrund und bestückt mit literarischen Kostbarkeiten von Ringelnatz, Tucholsky und Erich Kästner. Mit der leichten Muse gegen das Vergessen. Die Ausdünnung einer ganzen Künstlerszene in der Nazi-Diktatur als mahnende Warnung vor den Keimzellen aktueller Entwicklungen. Mit seinem  Auftritt unterstützt Dr. Markus Weber die Arbeit  der Gruppe Ladenburg Schriesheim von Amnesty International.

 

 

Karten im Vorverkauf  15,-€ (Abendkasse 17,-€) in Ladenburg bei SEITENWEISE bücher am Markt und Buchhandlung am Rathaus;  in Schriesheim in Utes Bücherstube – Reservierungen unter kontakt@amnesty-ladenburg-schriesheim.de 


12. Januar 2019

Konzertabend mit Katrin und Marcus Armani:  „ Refugee Music“  am Sonntag, den 3. Februar im Domhof in Ladenburg 

 

 

Mit dem Konzert  „Refugee Music“  erinnert das Duo Armani  - Katrin Gesang und Marcus Gitarre -  am Sonntag, den 3. Februar um 17.00 Uhr im Domhof in Ladenburg  an  verfolgte, unterdrückte oder vertriebene  Musiker, deren Kompositionen sie neu interpretieren.  Mit  der Schilderung  ihrer oftmals unbekannten Leidens- und Erfolgsgeschichte  lassen sie die Komponisten lebendig werden. Die zum Teil durchaus auch recht amüsanten Anekdoten  runden den unterhaltsamen Teil des Konzertes ab. Neben Künstlern wie Kurt Weil, Fredy Mercury, Miriam Makeba  kommen auch zeitgenössische Komponisten zu Gehör.  Mit ihrem Auftritt unterstützen Katrin und Marcus Armani die Arbeit  der Gruppe Ladenburg Schriesheim von Amnesty International.


Karten im Vorverkauf  13,-€ (Abendkasse 15,-€) in Ladenburg bei SEITENWEISE bücher am Markt und Buchhandlung am Rathaus;  in Schriesheim in Utes Bücherstube – Reservierungen unter kontakt@amnesty-ladenburg-schriesheim.de


05. Dezember 2018

70 Jahre  Allgemeine Erklärung der Menschenrechte  -

Film „Transit“  und Gespräch im Olympia-Kino Leutershausen - mit Professor Dr. Anne Peters, Max-Planck-Institut Heidelberg

 

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 70. Aus diesem Anlass zeigt  Amnesty International, Gruppe  Ladenburg-Schriesheim in Zusammenarbeit mit dem Olympia-Kino Leutershausen , Hölderlinstr. 2  am 10. Dezember um 19.30 Uhr den Film „Transit“ .

Die Handlung des Films basiert auf dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers, den sie im Exil geschrieben hat. Hierin geht es um die verzweifelte Lage von Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland, die versuchen, über Marseille ins Ausland zu fliehen.  Als Schauplatz der Verfilmung  hat Regisseur Christian Petzold jedoch das heutige Marseille gewählt. Er verknüpft Gegenwart und Vergangenheit, indem er die Emigranten aus Nazi-Deutschland Geflüchteten von heute begegnen lässt. Petzold zeigt so Flucht als universelle Erfahrung, die auch uns jederzeit wieder treffen kann. 

Die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 war eine direkte Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und fußt auf der Anerkennung, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind.  „Transit“  ist eine Mahnung uns zu erinnern, dass die Menschenrechte nicht ein selbstverständliches Gut sind, und ein dringlicher Appell,  diesen universalen Ansatz der Humanität zu verteidigen.

 

 

Gast im Kino ist  Prof. Dr. Anne Peters, Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Im Publikumsgespräch nach dem Film wird es unter anderem um die Fragen gehen, wie es um die Beachtung der Menschenrechte bestellt ist, ob  Menschenrechte  völkerrechtsverbindlich sind und wie es um die Einhaltung der Menschenrechte  in der globalen Welt steht. 


15. November 2018

Die Konfis Ladenburg und die Menschenrechte

 

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10. Dezember 1948 in Paris verkündet. Diese Empfehlungen der Vereinten Nationen zu den Grundsätzen des menschlichen Zusammenlebens gehen davon aus, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind.  In 30 Artikeln wird festgehalten, welche Rechte jedem Menschen, unabhängig von seiner Hautfarbe, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, seiner Religion oder politischen Einstellung, zustehen sollten.

 

 

Die  Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte jährt sich in diesem Jahr zum 70. Mal. Aus diesem Anlass informierten Mitglieder der Amnesty Gruppe Ladenburg/Schriesheim, Bärbel und Wolfgang Luppe und Reinhard Christmann, die Konfirmanden am  10. November zunächst allgemein über die in der Erklärung aufgeführten Rechte. Im Gespräch mit den Konfirmanden wurden dann  am Beispiel des Antisemitismus, -   es waren vor allem die Ereignisse um den 9. November 1938 - die Auswirkungen von Menschenrechtsverletzungen erörtert. Deutlich wurde dabei, dass die Allgemeinen Menschenrechte nicht nur universal gelten müssen und unteilbar sind, sondern auch, dass jeder zu ihrer Verwirklichung  beitragen kann und beitragen sollte, auch wenn  dies angesichts der weltweiten, zahlreichen Menschenrechtsverletzungen manchem aussichtslos erscheinen mag.

Im Anschluss daran veranschaulichten die Konfirmanden auf einem großen Plakat (s. Foto) durch selbst gewählte Texte, Symbole und Zeichnungen die Aussagen einzelner Artikel der Menschenrechtserklärung.

 

Dieses Plakat wird voraussichtlich ab dem 5. Dezember im Ladenburger Rathaus zu sehen sein.

An diesem Tag eröffnet Amnesty zusammen mit dem Bürgermeister und den Konfirmanden die diesjährige, weltweite, Briefkampagne zugunsten von verfolgten Menschenrechtsverteidigerinnen im Rathaus. Mit der Unterschrift unter die dort ausgelegten Briefe an die entsprechenden Regierungen kann jedermann bis zum 23.Dezember die Arbeit von Amnesty International unterstützen.

 


12.November 2018

70 JAHRE ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE

Die Verabschiedung der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" am 10. Dezember 1948 war ein historischer Moment: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren". Mit diesem Satz haben die Vereinten Nationen jedem Menschen auf dieser Erde – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status – die gleichen Rechte und Freiheiten zugesichert. 

In einer Zeit, in der Regierungen zunehmend grundlegende Rechte beschneiden, müssen wir sie gemeinsam umso entschlossener verteidigen! Die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" war und ist noch immer revolutionär, weil in ihren 30 Artikeln die Grundlage für ein friedliches und faires Zusammenleben aller festgelegt wird.

Die Amnesty Gruppe Ladenburg/Schriesheim nimmt das Jubiläum zum Anlass, durch vielfältige Aktionen bis zum Ende des Jahres, auf die Bedeutung der Menschenrechte aufmerksam zu machen. Dazu gehören Aktionen in Schulen, Rathäusern, eine Filmvorführung und Gespräche mit Bürgern.

 

In unserer Veranstaltungsreihe

 

AMNESTY INTERNATIONAL IM GESPRÄCH

im Begegnungszentrum & Cafe´ „mittendrin“  

Kirchstraße 4  in Schriesheim

wollen wir zum Thema Menschenrechte informieren.

Termine

Samstag, den 17. November 2018 in der Zeit von 10:30 bis 12:30 Uhr

Samstag, den 24. November 2018 in der Zeit von 10:30 bis 12:30 Uhr

Samstag, den 01. Dezember 2018 in der Zeit von 10:30 bis 12:30 Uhr

Samstag, den 15. Dezember 2018 in der Zeit von 10:30 bis 12:30 Uhr

 

An diesen Terminen wollen wir uns u.a. mit der immer wieder gestellten Frage beschäftigen, ob es überhaupt Sinn macht, sich für die Menschenrechte zu engagieren. Dabei setzen wir uns mit den zehn häufigsten Vorbehalten und Missverständnissen auseinander. Alle Interessenten erhalten kostenlos ein Booklet der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und haben die Gelegenheit, Petitionen, Briefe gegen das Vergessen und Urgent Action Briefe zu unterzeichnen.