AKTUELLES


31.Oktober 2020. Das Begegnungszentrum & Cafe`"Mittendrin" ist im November 2020 geschlossen

 

Wegen der verschärften Pandemieverordnung im November sind auch alle Veranstaltungen im "Mittendrin"  untersagt. Davon betroffen sind auch die geplanten Termine "Amnesty im Gespräch" am 7. und 21. November 2020. 

 Sollte es die aktuelle Situation zulassen, findet die nächste Veranstaltung am 5.Dezember 2020 statt.

 


26.Oktober 2020 Konzert des "Leonhard-Cohen-Project" abgesagt

 

Die Amnestygruppe Ladenburg | Schriesheim hatte für den 14.November 2020 ein Konzert mit den Musikern des Leonhard-Cohen-Projects in der katholischen Kirche Schriesheim geplant. Die renommierten Künstler haben mit ihren Songs "Love and Hate" von Leonhard Cohen begeisternde Erfolge gefeiert. Wegen der steigenden Zahlen der Coronapandemie musste das Konzert zu unserem großen Bedauern abgesagt werden. Ein positiver Aspekt bleibt: das Konzert soll im Jahr 2021 nach geholt werden.

 

 

 


 

Mittwoch, 29. Januar 2020, 19.30 Uhr

Meşale Tolu: Mein Sohn bleibt bei mir

Als politische Geisel in türkischer Haft – und warum es noch nicht zu Ende ist

Lesung und Gespräch

Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Ladenburg, Hauptstr. 8, 68526 Ladenburg.

Einlass: 19 Uhr

Gemeinsame Veranstalter: Amnesty International Gruppe Ladenburg-Schriesheim, Stadtbibliothek Ladenburg, VHS Ladenburg-Ilvesheim, Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Ladenburg

 

Eintritt: Erw.: 8 € ; Schü./Stud.: 6 € VVK ab 13. Januar 2020 in der Stadtbibliothek Ladenburg (Tel: 06203/70211)

Sie war eine prominente deutsche Geisel der türkischen Regierung: Als angebliche Terrorunterstützerin saß die Journalistin und Übersetzerin Meşale Tolu mit ihrem kleinen Sohn in Haft; danach wurde ihr die Ausreise aus der Türkei verweigert. Jetzt, wieder in Deutschland, berichtet sie über diese Zeit: über die Brutalität von Polizei und Justiz, das Alltagsleben in der politischen Gefangenschaft zwischen Hoffnung und Verzweiflung, ihren Kampf um Freiheit für ihre Familie und ihren Einsatz für die Pressefreiheit. Ein sehr persönliches Buch, das zugleich deutlich macht, wie das Regime in Ankara mit seinen Kritikern umgeht.

 

Meşale Tolu ist eine deutsche Journalistin und Übersetzerin kurdischer Herkunft. Sie wuchs in Ulm auf und studierte in Frankfurt Ethik und Spanisch. 2007 erhielt sie die deutsche Staatsbürgerschaft und legte zugleich die türkische ab. Ende April 2017 wurde sie in ihrer Istanbuler Wohnung von einer türkischen Antiterror-Einheit als "Terroristin" verhaftet. Ihr Schicksal und das anderer in der Türkei inhaftierter Journalisten hat zahlreiche Medienberichte, Unterstützerkampagnen und diplomatische Aktivitäten ausgelöst. Am 18. Dezember 2017 wurde sie unter Auflagen aus der Haft entlassen, am 20. August 2018 hob ein Gericht die Ausreisesperre gegen Tolu auf, erst zwei Monate später die gegen ihren ebenfalls inhaftierten Ehemann Suat Çorlu. Meşale Tolu lebt mit ihrer Familie in Neu-Ulm.


16. Januar 2020

Eröffnung der Fotoausstellung "70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte"

 

Die Ausstellung wird am 16.01.2020 um 11:30 Uhr im Rathaus in Schriesheim im Beisein von Bürgermeister Hansjörg Höfer eröffnet und wird drei Wochen gezeigt.

Die Ausstellung weist mit einer Vielzahl von  Fotoplakaten im A2 Format  auf einzelne, wichtige Menschenrechte hin und zeigt Ereignisse und Persönlichkeiten, die exemplarisch für die Entwicklungen der vergangenen 70 Jahre stehen.Die Amnesty Gruppe Ladenburg | Schriesheim lädt alle interessierten BürgerInnen ein, die Ausstellung zu besuchen und sich für die Menschenrechte auch im privaten Umfeld einzusetzen.

Bildtext: 1948

Alle wussten, dass dieser Tag wichtig für die Menschheit war. Am 10. Dezember 1948 gab es stehende Ovationen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris. 48 Länder stimmten mit "Ja", acht enthielten sich. Damit wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Realität.

 

 


10. Dezember 2018

Aufruf zum weltweiten Briefmarathon von Amnesty International am 10. Dezember im Rathaus Schriesheim 

Am Tag der Menschenrechte, den 10.Dezember 2019, hat  die Gruppe Ladenburg-Schriesheim von Amnesty International gemeinsam mit Bürgermeister Hansjörg Höfer im Rathaus Schriesheim  zur Beteiligung am weltweiten  Briefmarathon aufgerufen. Hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt schreiben Briefe, Appelle und Mails. Der Briefmarathon ist die größte weltweite Aktion zur Verteidigung der Menschenrechte -  2018 waren es mehr als 5,8 Millionen

 

Vom 10. bis zum 18. Dezember haben Bürger und Bürgerinnen im Rathaus  die Möglichkeit, mit Ihrer Unterschrift  unter vorformulierten Briefen ihre Solidarität mit Menschen auszudrücken, deren Menschenrechte verletzt werden, In diesem Jahr gilt die globale Kampagne jungen Menschen aus Iran, China, Griechenland, Philippinen und anderswo. Briefe bewirken Freilassungen, verhindern Folter, schützen Menschen vor unfairen Prozessen, retten Leben. Zur Erfolgsbilanz des Briefmarathons der vergangenen Jahre haben auch die Unterschriften der Bürger und Bürgerinnen von Schriesheim beigetragen.  


16. November 2019

Vortrag von Prof. Gert Weisskirchen: "Souveränität als Verantwortung - ein neues Verständnis für die Menschenrechte", am 10. 12.2019 um 19:30 Uhr in Ladenburg, Domhof Hauptstraße 7
Anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10.12.2019 lädt die Amnesty Gruppe Ladenburg/Schriesheim gemeinsam mit  der Initiative "Wir gegen Rechts" zur Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei.

 

Das bisherige Verständnis der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen bedeutet, dass – auch wenn diese Menschenrechte Bestandteil der Verfassung eines Landes sind – sich den Souveränitätsrechten eines Landes unterordnen müssen. Sie haben damit nicht Völkerrecht-Status. Kein Land hat das Recht, in einem anderen Land wegen eventueller Menschenrechtsverletzungen zu intervenieren und dadurch die Souveränität dieses Landes zu verletzen. Alleine der Menschenrechts-Gerichtshof in Den Haag kann in die Souveränität eines Landes zur Verteidigung der Menschenrechte eingreifen, und dieses Recht ist nicht einmal von allen Staaten akzeptiert.

In seinem Vortrag wird Prof. Weisskirchen das Spannungsverhältnis zwischen der Souveränität eines Landes und den Schutzauftrag  der übrigen Staatengemeinschaft  behandeln. Es geht letztlich um die Frage, ob die universellen UN-Menschenrechte juristisch über den Landesgesetzen stehen und damit auch von anderen Staaten geschützt werden dürfen, oder ob dies ein unzulässiger Eingriff in die Souveränität eines Landes wäre. Prof. Weisskirchen war von 1997 bis 2002 Vorsitzender des Ausschusses für Humanitäre Angelegenheiten und Menschenrechte der OSZE.

 

 


18.September 2019

Amnesty International auf dem Altstadtfest in Ladenburg

 

Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns mit einem Info-Stand am Altstadtfest in Ladenburg. Gruppenmitglieder informierten am Samstag, den 13. September über die Arbeit von Amnesty International und sammelten Unterschriften unter Petitionen, in denen u.a. der koreanische Machthaber  Kim Jon-un aufgefordert wird, das Straflager Yodok in Nordkorea zu schließen. 


18.März 2019

Dr. Markus Weber und Dieter Scheithe begeisterten mit ihrem Programm "Die Zwei von der Klangstelle".

 

Im vollbesetzten Domhofsaal in Ladenburg präsentierten die beiden Künstler ein buntes Popourri von Liedern und Schlagern der 1920er und 1930er Jahre. Dabei entfalteten sie eine musikalische Zeitreise des sogenannten Goldenen Zeitalters mit einer lebhaften Kunstszene, aber auch dem Heraufziehen des unheilvollen Nationalsozialismus. Viele der Komponisten und Interpreten der vorgestellten Lieder wurden im dritten Reich verfolgt, mussten emigrieren oder wurden im KZ ermordet. Der anfänglichen Heiterkeit des Programms im ersten Teil folgte eine eindrückliche Nachdenklichkeit im zweiten Teil..Die Amnesty Gruppe Ladenburg | Schriesheim als Mitveranstalter und das begeisterte Publikum quittierten den gelungenen Abend mit viel Applaus.

 


10.März.2019

Chanson Abend mit Dr. Markus Weber, am Klavier  Dieter Scheithe

„Die Zwei von der Klangstelle“ . Eine Hommage an die  1920er und 30er Jahre -  Freitag,  5. April, 19.30 Uhr im Domhof in Ladenburg. 

Die Zeit zwischen zwei Weltkriegen, zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik und Diktatur. Was für eine Zeit: die Dekadenz der Charleston-Generation, der bröckelnde Wohlstand, die zunehmende Armut, die Populisten, der Fremdenhass.

Aber  auch die Zeit der schillernden Unterhaltung. Und gerade die Chansons dieser Zeit sind bis heute Zeugen dieser Epoche. Ein Abend mit Melodien und Liedern, die man immer wieder gerne hört, eingebettet in den Zeithintergrund und bestückt mit literarischen Kostbarkeiten von Ringelnatz, Tucholsky und Erich Kästner. Mit der leichten Muse gegen das Vergessen. Die Ausdünnung einer ganzen Künstlerszene in der Nazi-Diktatur als mahnende Warnung vor den Keimzellen aktueller Entwicklungen. Mit seinem  Auftritt unterstützt Dr. Markus Weber die Arbeit  der Gruppe Ladenburg Schriesheim von Amnesty International.

 

 

Karten im Vorverkauf  15,-€ (Abendkasse 17,-€) in Ladenburg bei SEITENWEISE bücher am Markt und Buchhandlung am Rathaus;  in Schriesheim in Utes Bücherstube – Reservierungen unter kontakt@amnesty-ladenburg-schriesheim.de 


12. Januar 2019

Konzertabend mit Katrin und Marcus Armani:  „ Refugee Music“  am Sonntag, den 3. Februar im Domhof in Ladenburg 

 

 

Mit dem Konzert  „Refugee Music“  erinnert das Duo Armani  - Katrin Gesang und Marcus Gitarre -  am Sonntag, den 3. Februar um 17.00 Uhr im Domhof in Ladenburg  an  verfolgte, unterdrückte oder vertriebene  Musiker, deren Kompositionen sie neu interpretieren.  Mit  der Schilderung  ihrer oftmals unbekannten Leidens- und Erfolgsgeschichte  lassen sie die Komponisten lebendig werden. Die zum Teil durchaus auch recht amüsanten Anekdoten  runden den unterhaltsamen Teil des Konzertes ab. Neben Künstlern wie Kurt Weil, Fredy Mercury, Miriam Makeba  kommen auch zeitgenössische Komponisten zu Gehör.  Mit ihrem Auftritt unterstützen Katrin und Marcus Armani die Arbeit  der Gruppe Ladenburg Schriesheim von Amnesty International.


Karten im Vorverkauf  13,-€ (Abendkasse 15,-€) in Ladenburg bei SEITENWEISE bücher am Markt und Buchhandlung am Rathaus;  in Schriesheim in Utes Bücherstube – Reservierungen unter kontakt@amnesty-ladenburg-schriesheim.de


05. Dezember 2018

70 Jahre  Allgemeine Erklärung der Menschenrechte  -

Film „Transit“  und Gespräch im Olympia-Kino Leutershausen - mit Professor Dr. Anne Peters, Max-Planck-Institut Heidelberg

 

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 70. Aus diesem Anlass zeigt  Amnesty International, Gruppe  Ladenburg-Schriesheim in Zusammenarbeit mit dem Olympia-Kino Leutershausen , Hölderlinstr. 2  am 10. Dezember um 19.30 Uhr den Film „Transit“ .

Die Handlung des Films basiert auf dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers, den sie im Exil geschrieben hat. Hierin geht es um die verzweifelte Lage von Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland, die versuchen, über Marseille ins Ausland zu fliehen.  Als Schauplatz der Verfilmung  hat Regisseur Christian Petzold jedoch das heutige Marseille gewählt. Er verknüpft Gegenwart und Vergangenheit, indem er die Emigranten aus Nazi-Deutschland Geflüchteten von heute begegnen lässt. Petzold zeigt so Flucht als universelle Erfahrung, die auch uns jederzeit wieder treffen kann. 

Die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 war eine direkte Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und fußt auf der Anerkennung, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind.  „Transit“  ist eine Mahnung uns zu erinnern, dass die Menschenrechte nicht ein selbstverständliches Gut sind, und ein dringlicher Appell,  diesen universalen Ansatz der Humanität zu verteidigen.

 

 

Gast im Kino ist  Prof. Dr. Anne Peters, Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Im Publikumsgespräch nach dem Film wird es unter anderem um die Fragen gehen, wie es um die Beachtung der Menschenrechte bestellt ist, ob  Menschenrechte  völkerrechtsverbindlich sind und wie es um die Einhaltung der Menschenrechte  in der globalen Welt steht.