Amnesty International  Briefmarathon 2021

Jedes Jahr fordern hunderttausende Menschen weltweit anlässlich des Tages der Menschenrechte, am 10. Dezember, Regierungen auf, die Menschenrechte zu respektieren.  Außerdem schicken sie Solidaritätsnachrichten an Menschen, deren Menschenrechte verletzt werden.

 

Seit 20 Jahren zeigen  mit  dieser internationalen, von Amnesty International (AI) organisierten Briefaktion, dem sogenannten Briefmarathon, den Betroffenen und ihren Familien, dass sie nicht allein sind. Sie geben ihnen Kraft und Mut.  Die große Zahl der Briefe und Emails sollen auf  die Regierungen Druck ausüben. Einen einzelnen Brief können die Behörden ungelesen wegwerfen, aber Tausende von Schreiben, die auf die Einhaltung der Menschenrechte pochen, lassen sich nicht ignorieren. So wurden durch diese Aktion Menschenleben gerettet, Gefangene freigelassen oder - weniger spektakulär - ärztliche Betreuung  und Besuchsrechte gewährt.

 

Im vergangenen Jahr trugen etwa 4.5 Millionen Briefe und Emails  zu diesen Erfolgen bei.

 

Auch in diesem Jahr wird sich die AI-Gruppe Ladenburg/Schriesheim am  Briefmarathon  vom 26.11. - 22.12 beteiligen. Dankbar nimmt die Gruppe das Angebot  der Gemeinden  zur Unterstützung an. Wie schon in den letzten Jahren  werden deshalb nach dem Gottesdienst vorgefertigte Briefe hinten in der Kirche zur Unterschrift ausliegen. Die Adressaten der Schreiben sind die Regierungen von  Belarus, Guatemala, Eritrea und die Autonomiebehörde in Palästina. Zu den Betroffenen  gehört auch die chinesische Bürgerjournalistin Zhang Zhan. Sie hatte über die Inhaftierung unabhängiger Reporter­_innen und Schikanen an ihren  Familienangehörigen berichtet. Sie wurde in Shanghai zu vier Jahren Haft verurteilt. Laut Anklage habe sie  „Streit angefangen und Ärger provoziert“.

 

Wie sie sich am Briefmarathon 2021 beteiligen können, werden in Kürze hier auf dieser Website detailliert darlegen. Wir zählen auf sie!

 

 


14.05.2021 Aktion gegen Alltagsrassismus in Ladenburg in den Arkaden des "Alten Rathauses"

Die Aktion der Amnestygruppe Ladenburg| Schriesheim fand an verschiedenen Plätzen in Ladenburg statt. Die Resonanz war sehr positiv und viele Besucher des Marktes fanden den Weg zum Infostand. Viele informative Gespräche und die Mitnahme von Infomaterial in den Amnestytüten waren ein Indiz für das Interesse der BürgerInnen.  

 


14.05.2021 Aktion gegen Alltagsrassismus in Ladenburg am Kirchplatz

An diesem Infostand wurden die Amnestytüten mit Informationsmaterial zum Mitnehmen am Zaun aufgehängt. Alle Tüten waren nach kurzer Zeit vergriffen.


17.05.2021 Aktion gegen Alltagsrassismus in Ladenburg am Wasserturm

Am Sonntag wurde die Aktion mit einem großen Stand fortgesetzt. Viele Spaziergänger nahmen die Gelegenheit wahr, sich zum Thema Rassismus zu informieren. Die Amnestytüten mit Informationsmaterial an einer Wäscheleine aufgehängt, waren sehr begehrt. Gleichzeitig haben sich viele Interessenten an der Petition für die Freilassung für den Blogger Tran Huyn Thuc aus Vietnam beteiligt.

Amnesty International: „Nimm Rassismus persönlich“ – Rassismus geht uns alle an 

 

Am 25. Mai jährt sich der Todestag von Georg Floyd, der von einem Polizisten in den USA getötet wurde. Der Anschlag von Hanau hat gezeigt, dass auch in Deutschland  Menschen in Angst vor rassistischen Angriffen leben müssen. Die Amnesty Gruppe Ladenburg-Schriesheim beteiligt sich am Wochenende vom 14. bis 16. Mai  an der weltweiten Kampagne „Wir nehmen Rassismus persönlich“.  Am Alten Rathaus, im evangelischen Kirchgarten und am Wasserturm  hängen Aktionspakete zum Mitnehmen. Sie enthalten u.a. eine Broschüre, in der Betroffene über Alltagsrassismus erzählen, sowie Argumentationshilfen und eine Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.  Amnesty will bewusst machen,  dass wir alle nicht frei von unabsichtlichen, unbewussten Rassismen sind, die  unsere Lebensbereiche prägen, dass Rassismus alltäglich ist und nicht nur ein individuelles, sondern ein gesellschaftliches und strukturelles Phänomen.  Mit der Aufklärung über Alltagsrassismus ermuntert  Amnesty Menschen, ihr Denken, Sprechen und Handeln sowie eigene Privilegien kritisch zu hinterfragen. Ergänzt wird die Aktion durch Info-Stände, an den Bürger*innen sich weiter informieren können  und Fragen beantwortet werden: Freitag, 14.05. zwischen 10.00 und 17.00 Uhr am Alten Rathaus (VHS) und Sonntag, 13.00 bis 17.00 Uhr,  am Wasserturm. 


woche der meinungsfreiheit vom 3. bis 10. Mai 2021

Woche der Meinungsfreiheit  - Eine Gemeinschaftsaktion von Buchhandel und Amnesty International 

Das Recht eine eigene Meinung zu haben und diese auch äußern zu dürfen, ist ein Menschenrecht.  Doch überall auf der Welt werden Menschen angegriffen, verfolgt,  getötet weil  sie von ihrem Recht Gebrauch machen.

Mit der Woche der Meinungsfreiheit  vom Tag der Pressefreiheit (3.Mai) bis zum Tag der Bücherverbrennung (10.Mai)  will der Börsenverein des Deutschen Buchhandels  unter dem Motto „Meinungsfreiheit ist #mehralsmeinemeinung“ auf die Gefährdungen des Rechts auf Meinungsfreiheit aufmerksam machen. Amnesty International ist als Partnerschaftsorganisation mit dabei.

Gemeinsam mit der Amnesty-Gruppe Ladenburg-Schriesheim gestalten in Ladenburg die  Buchhandlungen am Rathaus und am Markt, in Schriesheim Utes Bücherstube und in Heddesheim die Bücherecke am Rathaus ihre Schaufenster thematisch zu diesem Thema und  bieten entsprechende Literatur dazu an. Es liegen Petitionslisten  für Zhang Zhan, Bürgerjournalistin in China, und für die Journalist innen Solafa Magdy, Hossam el-Sayed und Mohamed Salah, Ägypten, aus.  

Auch bei uns in Deutschland ist ein heftiger Streit darüber entstanden, ob die Kritik an den Corona bedingten Einschränkungen zum Schutz von Leben und Gesundheit vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung gedeckt oder als Volksverhetzung oder Verschwörungstheorie zu verbieten ist.

 

 


01.Dezember 2020. Briefmarathon 2020. Aktivitäten in Ladenburg, Schriesheim und Umgebung

Vom 26.November bis 23.Dezember2020 ruft Amnesty weltweit dazu auf, für 10 ausgewählte Menschen Briefe und E-Mails zu schreiben. In den Vorjahren hat die Amnesty-Gruppe Ladenburg | Schriesheim umfangreiche Aktivitäten durchgeführt, und konnte so zum Beispiel beim Briefmarathon 2019 beachtliche 906 Appellbriefe der Mitbürger erzielen.

Menschenrechtsverletzungen machen vor dem Corona Virus nicht Halt, daher sind unsere lokalen Aktionsmöglichkeiten aufgrund der Hygienebedingungen massiv eingeschränkt. Dennoch haben wir dafür gesorgt, dass vorgefertigte Appellbriefe unterschriftsreif an bestimmten Stellen für Sie bereit liegen.

 

 

 

In Ladenburg:

Evang. Stadtkirche am 3. und 4. Adventssonntag liegen Appellbriefe zum Mitnehmen im Kirchenraum

Carl-Benz-Gymnasium 4 Unterrichtsbesuche

In Schriesheim:

Am Samstag, den 05.Dezember 2020 Amnesty Stand von 10:30 bis 12:30 Uhr vor dem Begegnungszentrum „mittendrin“, Kirchenstraße 4

Am Mittwoch, den 09. Dezember 2020 Info-Veranstaltung um 11:00 Uhr vor dem Rathaus Schriesheim mit Bürgermeister Höfner, Appellbriefe im Foyer des Rathauses

Im Kurpfalz-Gymnasium wird Info-Material zur Verfügung gestellt

In Neuenheim:

Am 1. Adventsonntag werden in der Kirche Appellbriefe ausgelegt

In Weinheim:

Am 4. Adventsonntag werden in der Evang. Stadtkirche Appellbriefe ausgelegt

 

Wie Sie sich auf digitalem Wege am Briefmarathon beteiligen können, finden Sie unter www.amnesty-ladenburg-schriesheim.de und www.briefmarathon.de

 

 


16. Januar 2020

Eröffnung der Fotoausstellung "70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte"

 

Die Ausstellung wird am 16.01.2020 um 11:30 Uhr im Rathaus in Schriesheim im Beisein von Bürgermeister Hansjörg Höfer eröffnet und wird drei Wochen gezeigt.

Die Ausstellung weist mit einer Vielzahl von  Fotoplakaten im A2 Format  auf einzelne, wichtige Menschenrechte hin und zeigt Ereignisse und Persönlichkeiten, die exemplarisch für die Entwicklungen der vergangenen 70 Jahre stehen.Die Amnesty Gruppe Ladenburg | Schriesheim lädt alle interessierten BürgerInnen ein, die Ausstellung zu besuchen und sich für die Menschenrechte auch im privaten Umfeld einzusetzen.

Bildtext: 1948

Alle wussten, dass dieser Tag wichtig für die Menschheit war. Am 10. Dezember 1948 gab es stehende Ovationen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris. 48 Länder stimmten mit "Ja", acht enthielten sich. Damit wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Realität.